Letzter Termin für den Baureferenten
Nürnberg startet in die Brunnensaison 2026!
- Oberbürgermeister Marcus König (l.) und Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich haben am Donnerstag, 30. April 2026, am Jamnitzerplatz die Brunnensaison eröffnet.
- Foto: Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach
- hochgeladen von Nicole Fuchsbauer
NÜRNBERG (pm/nf) – Oberbürgermeister Marcus König und Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich haben mit einem symbolischen ‚Wasser marsch!‘ den offiziellen Startschuss für die Brunnensaison uf dem Jamnitzerplatz in Gostenhof gegeben.
2022 hat der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (Sör) den Platz um einen neuen Fontänenbrunnen bereichert – ein Projekt, das gemeinsam mit der Bürgerschaft entstand und seitdem ein lebendiger Treffpunkt im Viertel ist. „Endlich sprudeln unsere Brunnen wieder, die Saison ist eröffnet. Brunnen bringen die Menschen zusammen, sind beliebte Treffpunkte und kühlen – gerade an heißen Sommertagen – die Umgebung ab. Die Vielfalt ist riesig: Von traditionellen Brunnen wie dem Neptunbrunnen im Stadtpark bis zu modernen Fontänenbrunnen ist alles dabei“, betonte Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König.
Die Neuplanung des Platzes kostete damals circa 2,3 Millionen Euro, allein die Kosten des Brunnenumbaus summierte sich auf circa 200 000 Euro. Der Jamnitzerplatz zählt zu den wichtigsten Treffpunkten im Nürnberger Stadtteil Gostenhof. Mit rund 0,9 Hektar Fläche bietet er als zentraler Nachbarschaftspark Raum für Begegnung, Spiel und Erholung – für Menschen aller Altersgruppen aus Gostenhof und angrenzenden Stadtteilen wie Bärenschanze und Himpfelshof.
Ziel des Umbaus war es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern, den Platz als offenen Treffpunkt für alle Generationen zu stärken und die zentrale Grünanlage im Stadtteil aufzuwerten. Ein besonderer Fokus liegt auf Spiel-, Begegnungs- und Erholungsflächen. Die Neugestaltung erfolgte unter intensiver Bürgerbeteiligung: Informationsgespräche, Bürgerveranstaltungen, Online-Formate sowie die Einbindung von Kindern, Jugendlichen und Seniorinnen und Senioren gewährleisteten einen transparenten Planungsprozess. Zahlreiche lokale Akteurinnen und Akteure wie das Quartiersmanagement Weststadt, der Jugendtreff „Streetla“, Bürgerverein, Seniorennetzwerk, Polizeiinspektion West und Initiativen wie der „Runde Tisch Jamnitzerplatz“ wirkten aktiv mit.
Benannt ist der Platz nach dem Nürnberger Goldschmied Wenzel Jamnitzer (um 1507/08–1585). Die Grünanlage entstand Mitte der 1980er-Jahre nach dem Abbruch der vorherigen Bebauung. Der ursprüngliche Schmuckpark mit seiner klaren geometrischen Struktur, dem zentralen Brunnen sowie den Linden- und Kastanienbaumfeldern wurde mit der Neugestaltung den heutigen Ansprüchen an Aufenthaltsqualität und moderner Nutzung entsprechend weiterentwickelt. Die neue Gestaltung verbindet die historische Identität Gostenhofs mit moderner Nutzung: Klinkerflächen erinnern an die industrielle Vergangenheit, während mehr Grünflächen, klimagerechte Elemente und offene Raumstrukturen die Aufenthaltsqualität nachhaltig erhöhen.
„Für mich war mein letzter dienstlicher Termin ein bewegendes Ereignis – auch auf diesem Wege danke ich daher allen, die dabei waren und all jenen, die in den letzten zwölf Jahren mit mir gemeinsam Nürnbergs bauliche, verkehrliche und stadtentwicklerische Geschicke gestaltet haben“, so Nürnbergs scheidender Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.
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