Sprengmeister haben Bombe entschärft
UPDATES: Fliegerbombe in Gibitzenhof entdeckt!

Fundort der Fliegerbombe. | Foto: Stadt Nürnberg
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  • Mitarbeiter, die auf dem Firmengelände beschäftigt sind, werden von ihren Arbeitgebern gebeten, die jeweiligen Gebäude in nächster Zeit zu verlassen.
  • Der Blindgänger hat einen Zünder
  • Entschärft wird die US-amerikanische Fliegerbombe durch Sprengmeister Sebastian Kraatz und Claudio Lindschun.
  • Die Fliegerbombe ist entschärft.
  • Aktuelle Updates

UPDATE:

Die beiden Sprengmeister Sebastian Kraatz und Claudio Lindschun haben den US-amerikanischen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg nach rund 45 Minuten Arbeit gegen 15 Uhr unschädlich gemacht.

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NÜRNBERG (pm/nf )– Bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände in der Winter-Günther-Straße im Stadtteil Gibitzenhof ist am heutigen Montagvormittag eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. 


Nach ersten Informationen der Einsatzkräfte handelt es sich um einen 112 Kilogramm schweren Blindgänger, der 56 Kilogramm Sprengstoff enthält. Die Entschärfung ist nach aktuellem Kenntnisstand für heute Nachmittag um 16 Uhr geplant. Der Evakuierungsradius beträgt 400 Meter und ist seit circa 13.45 Uhr abgeschlossen. Das Evakuierungsgebiet von 400 Metern rund um den Fundort ist vollständig geräumt. Die Sprengmeister Sebastian Kraatz und Claudio Lindschun haben um 14.14 Uhr mit der Entschärfung begonnen. 

Insgesamt sind circa 110 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter die Werksfeuerwehr Siemens, die Werksfeuerwehr MAN, die Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehr Nürnberg, verschiedene Hilfsorganisationen des Rettungsdienstes und der Sanitätsdienste sowie die Polizei.

Rund 800 Mitarbeitende von Siemens Energy sowie viele Hundert Beschäftigte anderer Firmen mussten das Gebiet verlassen. Der Luftraum ist gesperrt.

Die Fliegerbombe wurde auf dem Gelände von Siemens Energy gefunden. Betroffen ist das Trafowerk. Die Produktion wurde gestoppt und die Frühschicht gegen 10.30 Uhr nach Hause geschickt. Die Abendschicht tritt gar nicht erst an. Das Unternehmen betont, dass der Produktionsstopp keine Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit hat.

Fundort der Fliegerbombe. | Foto: Stadt Nürnberg
Evakuierungskarte für Bombenfund in Gibitzenhof.  | Foto: © Stadt Nürnberg/Bayerische Vermessungsverwaltung
Foto: nf
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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