LKA übernimmt Ermittlungen
UPDATE 2: Was steckt hinter der Explosion nahe dem Augsburger Hauptbahnhof?
- In einer Passage eines Geschäftshauses kam es nachts zu der Explosion.
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UPDATE 2: 3. September
- Nach der Explosion im Augsburger Bahnhofsviertel übernimmt nun das LKA Bayern die Ermittlungen. Zu den Hintergründen der Tat schweigen die Ermittler weiter.
Augsburg (dpa/nf) - Nach einer Explosion in der Augsburger Innenstadt mit zwei Verletzen hat das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) nun die Ermittlungen übernommen. Zunächst war die Kripo beim Polizeipräsidiums in Augsburg für den Fall zuständig gewesen. Laut einem Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft gibt es allerdings keinen neuen Ermittlungsstand in dem Fall.
Nach Angaben der Ermittler wird weiterhin versucht, die Hintergründe der Explosion aufzuklären und einen Täter zu identifizieren. Das LKA war bereits unmittelbar nach der Explosion mit Spezialisten am Tatort. Bei Delikten mit Sprengstoff werden routinemäßig sehr oft die LKA-Experten von den örtlichen Kriminalpolizeien hinzugezogen.
Dies führt allerdings nicht immer dazu, dass die Sachbearbeitung gleich ganz vom LKA in München übernommen wird. Einen konkreten Grund für die Übernahme des Augsburger Falls durch die LKA-Ermittler wurde zunächst von keiner Seite genannt.
Bereits gestern wurde bekannt, dass es sich nach Medienberichten um eine Handgranate handelte, die in einem Gebäudedurchgang vor einem türkischen Juwelier explodiert ist. Vermutet wird ein Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen.
Offiziell wird dies von der Polizei bislang nicht bestätigt. Auch Berichte darüber, dass es sich um einen Anschlag auf ein spezielles Geschäft gehandelt habe, werden nicht kommentiert.
«Die Ermittlungen gehen weit geöffnet in alle Richtungen», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Augsburg dazu. Dazu zählte auch die Prüfung, ob es Zusammenhänge zu ähnlichen Fällen in der Vergangenheit gebe. Erst im Juli hatte die Polizei beispielsweise berichtet, dass ein oder mehrere unbekannte Täter nachts Schüsse auf ein Augsburger Billardcafé abgegeben hatten. Niemand wurde damals verletzt, das Café war geschlossen.
Fünf Stunden nach der Explosion gab es am Mittwoch im benachbarten Hauptbahnhof einen Bombenalarm, nachdem ein verdächtiger Gegenstand entdeckt wurde. Der gesamte Bahnverkehr wurde daraufhin für etwa eineinhalb Stunden eingestellt und der Bahnhof geräumt. Letztlich stellte es sich aber als falscher Alarm heraus, der Gegenstand war harmlo
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UPDATE:
Der Augsburger Hauptbahnhof kann dem Bahnunternehmen Arverio zufolge wieder angefahren werden. Es könne aber weiter zu Verspätungen und Zugausfällen kommen.
- Wegen eines Bombenalarms wurde der Augsburger Hauptbahnhof abgesperrt.
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Augsburg (dpa/nf) - Nahe dem Augsburger Hauptbahnhof kommt es wegen einer Explosion zu einem Polizeieinsatz. Am Augsburger Hauptbahnhof ist ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden, es soll sich nach Medienberichten um eine Handgranate handeln, die in einem Gebäudedurchgang vor einem türkischen Juwelier explodiert ist. Danach hat sich später im Hauptbahnhof ein weiterer gefundener verdächtiger Gegenstand als harmlos herausgestellt. Vermutet wird ein Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen. Nach Polizeiangaben wurde der Hauptbahnhof komplett abgesperrt und der Zugverkehr eingestellt.
- Zu der Explosion kam es in der Nähe des Augsburger Hauptbahnhofs.
- Foto: Felix Kirberg/dpa
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Mehrere Menschen wurden durch Knalltraumata leicht verletzt, hieß es. Auch Fensterscheiben seien durch die Explosion beschädigt worden. Informationen zu den Hintergründen gab es vorerst nicht. Sprengstoffexperten vom Landeskriminalamt Bayern sind vor Ort.
Die deutsche Bahn meldet: Derzeit ist im Raum Augsburg Hbf kein Zugverkehr möglich. Die Züge werden an den Bahnhöfen zurückgehalten und warten vorerst. Eine Prognose zur Wiederaufnahme des Zugverkehrs ist derzeit nicht möglich. Möglicherweise läuft gegen Mittag der Verkehr wieder an. Betroffene Züge: RE 16, RE 7, RE 71, RE 73 und RE 79: Raum Augsburg Hbf
Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen in der Fahrplanauskunft auf
www.bahn.de sowie im DB Navigator.
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