Bergung des Wals hat begonnen
UPDATE 2: Heute startet die große Rettungsaktion

Der private Rettungsversuch für den gestrandeten Wal vor Poel beginnt mit einer Annäherung von Helfern. | Foto: Philip Dulian/dpa
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  • Der private Rettungsversuch für den gestrandeten Wal vor Poel beginnt mit einer Annäherung von Helfern.
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  • Überraschende Wendung im Fall des bei Wismar gestrandeten Wals. 
  • Das Tier soll nun doch lebend abtransportiert werden. 
  • Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben.
  • Heute (17. April) soll es gewagt werden: Der gestrandete Buckelwal vor Poel soll mit Luftkissen angehoben und auf eine Plane gelegt werden. 
  • Der Ausgang der aufwendigen Aktion ist ungewiss.

Schwerin/Wismar (dpa) - Bei der privaten Rettungsaktion für den vor der Insel Poel liegenden Buckelwal hat Tag 2 begonnen. Sechs Helfer fuhren kurz nach 8.00 Uhr auf Booten im Morgennebel zu dem Tier und überprüften seinen Zustand. Sie erneuerten ein nasses Tuch auf dem Rücken des Wals.

Im Laufe des Tages soll versucht werden, das tonnenschwere Tier mit Luftkissen anzuheben. Weil der Buckelwal aber seit mehr als zwei Wochen auf dem Grund festliegt, muss zunächst Meeresboden unter ihm weggespült werden.

Der Wal soll dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert werden. Wenn alles gut geht, kann ein Schlepper damit beginnen, die empfindliche Fracht in die tiefere Ostsee und dann durch Kattegat und Skagerrak in die Nordsee und schließlich in den Atlantik zu ziehen. Dort könnte das Tier im besten Fall in die Freiheit entlassen werden.

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UPDATE: 

  • Der bei Wismar gestrandete Buckelwal ist noch am Leben, aber schwer krank. 
  • Sechs Helfer sind bei ihm.

Schwerin/Wismar (dpa) - Die Rettungsaktion für den gestrandeten Wal vor der kleinen Ostsee-Insel Poel hat begonnen. Sechs Helfer haben sich im hüfttiefen Wasser zu dem Buckelwal begeben. Unter anderem spritzten sie mit den Händen Wasser auf den Wal.

Der private Rettungsversuch für den gestrandeten Wal vor Poel beginnt mit einer Annäherung von Helfern. | Foto: Philip Dulian/dpa
  • Der private Rettungsversuch für den gestrandeten Wal vor Poel beginnt mit einer Annäherung von Helfern.
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Die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern hatten am Mittwoch eine private Rettungsmission genehmigt. Danach soll versucht werde, Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll zuvor Schlick unter ihm weggespült werden.

Der Wal soll dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und in die Nordsee beziehungsweise in den Atlantik transportiert werden. Ein Schlepper soll die Pontons ziehen.

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Schwerin/Wismar (dpa) - Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister gibt grünes Licht für den Rettungsversuch einer privaten Initiative für den bei Wismar gestrandeten Buckelwal. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Till Backhaus (SPD) bei einer Pressekonferenz in Schwerin.

Der Buckelwal war auch am Mittwoch deutlich zu hören. | Foto: Bernd Wüstneck/dpa
  • Der Buckelwal war auch am Mittwoch deutlich zu hören.
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Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Nach Aussage von Backhaus soll das Tier per Luftkissen angehoben werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden.

Die Maßnahmen sollten zügig starten. Die Verantwortung liege bei den Initiatoren. «Wir dulden dieses Vorhaben», sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus unter anderem um den Mediamarkt-Gründer Walter Gunz. Die Initiatoren würden in Kürze weitere Details mitteilen.

Der kranke und geschwächte Wal liegt seit dem 31. März vor der Ostsee-Insel Poel. Bislang hatten Experten erklärt, dem Buckelwal könne nicht sinnvoll geholfen werden, und es sei das Beste, ihn in Ruhe und Würde sterben zu lassen. Das Tier war bereits mehrfach gestrandet.

Der private Rettungsversuch für den gestrandeten Wal vor Poel beginnt mit einer Annäherung von Helfern. | Foto: Philip Dulian/dpa
Der Buckelwal war auch am Mittwoch deutlich zu hören. | Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Der private Rettungsversuch für den gestrandeten Wal vor Poel beginnt mit einer Annäherung von Helfern. | Foto: Philip Dulian/dpa
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Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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