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Jahrestheam Bewegung
Erfahrungsfeld Nürnberg startet in die neue Saison

Mit vereinten Kräften "in Bewegung" kommen: Das Erfahrungsfeld startet in eine neue Saison: Am "Personenheber" u.a.: Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg (l.), Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner (4.v.l.) und Sponsor Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg (r.).  | Foto: Erfahrungsfeld Stadt Nürnberg)
  • Mit vereinten Kräften "in Bewegung" kommen: Das Erfahrungsfeld startet in eine neue Saison: Am "Personenheber" u.a.: Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg (l.), Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner (4.v.l.) und Sponsor Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg (r.).
  • Foto: Erfahrungsfeld Stadt Nürnberg)
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NÜRNBERG (pm/nf) – Unter dem Motto „in Bewegung“ startet das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne auf der Wöhrder Wiese am Freitag, 1. Mai 2026, in seine neue Saison.

Bewährte und auch zahlreiche neue Stationen und Angebote thematisieren verschiedene Aspekte der Bewegung. Das Erfahrungsfeld, eine Einrichtung des Amts für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, ist wie gewohnt bis zum letzten Sonntag der bayerischen Sommerferien geöffnet.

„Das Erfahrungsfeld ist eine echte Nürnberger Institution und vereint seit Jahrzehnten Spiel, Spaß und Lernen an der frischen Luft“, sagt Oberbürgermeister Marcus König. „Es bereichert mit seinem im wahrsten Sinne des Wortes ‚bewegenden‘ Ansatz das bildungspolitische und kulturelle Angebot Nürnbergs und der Metropolregion und schafft es als perfekter Ort für Familienunternehmungen, Generationen zusammenzubringen. Ich danke allen Beteiligten, die diese Einrichtung mit viel Engagement und Kreativität unterstützen. Lassen Sie uns gemeinsam ‚in Bewegung‘ kommen und bleiben.“

Neben Erfahrungsfeld-Klassikern wie der Backstation, den optischen Phänomenen oder der Fähre geht es in diesem Jahr insbesondere darum, Körper und Geist in Schwung zu bringen.  Ob bei Bewegungsimpulsen, die zu Hula-Hoop, „Silly Walk“ oder Jonglage einladen, auf dem schweißtreibenden Bewegungsparcours, bei dem Gleichgewicht, Koordination und Kraft gefragt sind, oder am „Personenheber“, mit dem auch Schwergewichte mit Leichtigkeit angehoben werden können – körperliche Bewegung lässt sich auf dem Erfahrungsfeld an vielen neuen und neu entdeckten Stationen erleben. „Auch in diesem Jahr schafft es das Erfahrungsfeld wieder, kulturelle Bildungsinhalte spielerisch zu vermitteln“, so Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner. „Mit niedrigschwelligen Angeboten werden hier schon die Jüngsten dazu gebracht, sich mit Freude der Nachhaltigkeit zu widmen, Inklusion zu leben, oder sich Gedanken über gesellschaftliche Fragen zu machen – eine Bereicherung für Nürnbergs Kulturbereich, und weit über die Stadtgrenzen hinaus.“

Buchbar sind beispielsweise die Angebote „Begegnungen im Stillen“ und „Mit Händen sprechen“. Diese machen Gehörlosigkeit erfahrbar, vermitteln Grundkenntnisse zur deutschen Gebärdensprache und geben Tipps für ein gelungenes Miteinander von Hörenden und Gehörlosen. Wie wichtig körperliche Bewegung für Jung und Alt ist, ist bekannt. Doch auch gesellschaftlicher Wandel braucht Bewegung. Dies zeigt das Erfahrungsfeld in diesem Jahr mit der „Stadt der Zukunft“ im Umweltzelt. Dort dreht sich alles um die Fragen: Wie sieht das Leben in der Stadt in Zukunft aus? Was können wir tun, um die Stadt lebenswert zu gestalten und zu erhalten? Beim gemeinsamen Basteln entsteht eine Stadt aus Naturmaterialien, Verpackungen, Karton und kleinen Alltagsobjekten, die sich stetig verändert.

Auch im Rahmenprogramm dreht sich alles um das Jahresthema Bewegung: Zugänge zu Spiel und Sport bietet etwa der „Bewegungstag Ball“ am Sonntag, 16. August. Passend zur diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft lädt dieser mit abwechslungsreichen Aktionen zu lustigen (Fuß-)Ballspielen ein. Jonglieren, Handball, Hüpfballwettrennen oder Fußballakrobatik – hier ist nicht nur für Fußballfans etwas geboten. Zum Internationalen Tag der Sehbehinderten erleben Besuchende ein buntes Programm sowie einen Perspektivwechsel am „Tag der Inklusion“ (Samstag, 6. Juni). Mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern feiert das Erfahrungsfeld die Vielfalt in der Gesellschaft und fragt: Was genau ist eigentlich die Deutsche Gebärdensprache? Wie lassen sich Farben blind entdecken? Und welche Herausforderungen erleben Menschen mit Seheinschränkungen täglich?

Neben körperlicher Aktivität und Inklusion schreibt sich das Erfahrungsfeld auch immer wieder die Umweltbildung auf die Fahnen. Neben dem bereits etablierten Bienenfest (Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni) findet dieses Jahr zum zweiten Mal der Wildbienentag am Sonntag, 12. Juli, statt: ein Aktionstag mit Workshops und Laboren, gewidmet den Insektenarten, die oft zu Unrecht wenig beachtet werden. Auch im Werkstattzelt bewegt sich so einiges. Gemeinsam mit der blinden Künstlerin Silja Korn können Besuchende fühlbare Kunstwerke erschaffen (Samstag, 6. Juni), aus verschiedenen Materialen Kreisel bauen (Dienstag, 30. Juni, bis Freitag, 3. Juli), Papierflieger-Modelle falten (Dienstag, 7., bis Sonntag, 12. Juli) oder aus Holzklötzen Monster gestalten (Dienstag, 21., bis Sonntag, 26. Juli). Auch die traditionelle Druckwerkstatt mit Lithografie-Station und die Wasserrad-Werkstatt haben natürlich weiterhin ihren festen Platz auf dem Erfahrungsfeld.

Neu hinzugekommen sind spezielle Führungen für Seniorinnen und Senioren, die das Angebot für alle Generationen abrunden, sowie eine „Großeltern-Woche“ (Montag, 24., bis Sonntag, 30. August). „Das Erfahrungsfeld lebt davon, dass Menschen selbst aktiv werden und ihre eigenen Erfahrungen machen“, erklärt Jana Stadlbauer, Leiterin der Abteilung für kulturelle und politische Bildung. „Mit dem diesjährigen Motto möchten wir dazu einladen, Bewegung bewusst zu erleben – im eigenen Körper, im Denken und im Umgang miteinander.“

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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