Verbesserung im Schienenverkehr
Zügiger Ausbau der A8 bei Ulm

Der sechsstreifige Ausbau der A8 bei Ulm soll bis 2032 umgesetzt werden. (Archivbild) | Foto: Stefan Puchner/dpa
  • Der sechsstreifige Ausbau der A8 bei Ulm soll bis 2032 umgesetzt werden. (Archivbild)
  • Foto: Stefan Puchner/dpa
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer
  • Die Strecke Stuttgart München hat rund um Ulm ein rund 11,3 Kilometer langes Nadelöhr
  • Nun steht der Ausbau auf sechs Spuren an
  • Auch für die Schiene sieht die Staatsregierung drängende Projekte

Augsburg (dpa) - Die bayerische Staatsregierung setzt auf einen möglichst schnellen Ausbau der A8 zwischen Ulm-West und dem Kreuz Ulm/Elchingen. Das Projekt habe «Top-Priorität», sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts in Augsburg. Die Autobahn GmbH des Bundes sei nun gefordert, zeitnah den sechsstreifigen Ausbau umzusetzen. Große Teile Schwabens seien ländlicher Raum, gerade dort werde das Auto noch lange das wichtigste Verkehrsmittel bleiben, hieß es von der Staatskanzlei.

Söder fordert Schienenverkehr nach Oberstdorf

Auch im Schienenverkehr sieht Söder nach eigenen Worten Verbesserungsbedarf in Schwaben: «Wir setzen uns gemeinsam ein für den ICE, weitere Strecke und Fahrt nach Oberstdorf, weil wir glauben, das ist ein Unding, das abzuschaffen.» Die Bahn hatte kürzlich entschieden, die bisherige Direktverbindung von Hamburg mit IC-Kurswagen ab Augsburg nach Berchtesgaden beziehungsweise Oberstdorf nicht mehr anbieten zu wollen.

Zwischen der Anschlussstelle Ulm-West und dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen befindet sich einer der letzten noch vierstreifigen Abschnitte der A8 zwischen Stuttgart und München. «Eine Erweiterung auf sechs Fahrstreifen ist aus mehreren Gründen notwendig: Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, das in den nächsten Jahren noch zunehmen wird, ist die Belastungsgrenze bereits heute erreicht», heißt es auf der Internetseite der Autobahn GmbH des Bundes.

Ausbau der A8 bei Ulm kostet 391 Millionen Euro

Die Fahrbahn auf dem rund 11,3 Kilometer langen Abschnitt entspreche teils noch dem Originalzustand von 1938 und sei auch in ihrem Höhenverlauf nicht mehr zeitgemäß, hieß es weiter. Auch die Entwässerung und der Lärmschutz müssten den heutigen Standards angepasst werden. Die Bauzeit ist von 2025 bis 2032 angedacht, die Gesamtkosten werden bislang auf 391 Millionen Euro beziffert. Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) betonte, dass das Sondervermögen Infrastruktur bei der zeitnahen Umsetzung helfe.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

Webseite von Nicole Fuchsbauer
Nicole Fuchsbauer auf Facebook
Nicole Fuchsbauer auf Instagram
Nicole Fuchsbauer auf X (vormals Twitter)

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

29 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.