Übergangszeit: Das Zwiebelprinzip modisch interpretiert

SERVICE (ak/fi) - Langsam verabschiedet sich der Sommer und die Temperaturen sinken. Morgens ist es meist schon kühl, während das Thermometer am Tag noch die 20-Grad-Marke erreicht. Oft steht man dann ratlos vor dem Kleiderschrank und weiß nicht recht, was man anziehen soll, damit man am Morgen nicht friert und nachmittags trotzdem nicht ins Schwitzen kommt. Hier kommt das altbewährte Zwiebelprinzip ins Spiel. Es ist nicht nur praktisch, sondern erfreut sich in dieser Saison auch großer Beliebtheit bei Modekennern.

Während die neuen Herbstkollektionen schon in den Schaufenstern in der Fußgängerzone, aber auch in den Online-Shops präsentiert werden, können Schnäppchenjäger im Sale noch günstige Sommerartikel erstehen. Der Kauf lohnt sich allemal, denn Sommerkleidung kann – so seltsam es auch klingen mag – auch weiterhin im Herbst getragen werden.

Lagen-Look kurz über lang

Der Lagen-Look wird unter Modekennern auch als Layering – zu Deutsch "Schichten" – bezeichnet. Die Damen layern in dieser Saison kurz über lang. Die erste Schicht sollte aus einem langärmligen Oberteil bestehen, das hochgeschlossen und enganliegend sein kann – zum Beispiel ein körperbetont geschnittener Rollkragenpullover oder ein einfaches weißes T-Shirt. Darüber zieht man dann die zweite Schicht. Besonders angesagt sind Oberteile mit dünnen Trägern – in den 90ern noch als Spaghettiträger-Tops, heute aber als Camisole bekannt. Auch eine beliebte Kombinationsmöglichkeit ist das sogenannte Slip Dress über einem wärmenden Pullover.

Das klassische Layering

In der Herrenmode wird auf den 90er-Trend des Kurz-über-Lang-Schichtens verzichtet und stattdessen weiterhin auf eine klassische Variante gesetzt: die elegante Hemd-Pullover-Kombination. Dafür zieht zum Beispiel ein weißes Hemd unter einen Kaschmirpullover mit V-Ausschnitt. Lässiger wirkt der Look mit einem Jeanshemd oder einem gemusterten Modell mit Rundhalspullover darüber. Männer, die sich etwas mehr beim Layering zutrauen, können sich an den Look heranwagen, der bereits vor zwei Jahren auf den Laufstegen präsentiert, doch erst jetzt auch auf den Straßen angekommen ist: Kurze Jacke über langen Mantel. Damit die Silhouette nicht allzu breit wirkt, sollte der Mantel eher ein dünner Trenchcoat anstelle eines dicken Wollmantels sein. Als kurze Jacke eignet sich zum Beispiel eine Bomberjacke.


Bildrechte: Flickr Lovely layersGabriel Bergin CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Autor:

MarktSpiegel Service aus Nürnberg

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