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Energiepreise

Beiträge zum Thema Energiepreise

Panorama

Neuer Vertrag!
Norwegen will jetzt noch mehr Erdgas liefern

STAVANGER/DÜSSELDORF (dpa/mue) - Der Energiekonzern Uniper hat mit dem norwegischen Öl- und Gasförderer Equinor einen langfristigen Erdgas-Liefervertrag abgeschlossen. Demnach liefert Equinor von 2027 an jährlich mehr als 30 Terawattstunden Erdgas nach Deutschland, wie Uniper in Düsseldorf mitteilte. Über das finanzielle Volumen machte Uniper keine Angaben. Das Gas soll über bestehende Pipelines nach Deutschland kommen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren und wurde laut Uniper im...

Panorama

Speicher leeren sich
Wie lange reicht unser Gas?

BERLIN/OLDENBURG (dpa/mue) - Es herrscht ein strenger Winter in Deutschland, die Gasspeicher leeren sich – die Füllstände liegen deutlich niedriger als in Jahren zuvor. Besteht Anlass zur Sorge? Das ist die Lage. Füllstände der Speicher gering «Die aktuellen Füllstände der Gasspeicher liegen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt», sagt Timm Kehler, Vorstand des Verbands Gas- und Wasserstoffwirtschaft. «Mit einem Füllstand von aktuell unter 52 Prozent verlaufen die Gasspeicherfüllstände...

Panorama

Unverfroren
Heizen wird schon wieder teurer!

BERLIN (dpa/mue) - Die Heizkosten in Deutschland steigen nach Berechnungen der Beratungsgesellschaft co2online im laufenden Jahr deutlich an. So würden die durchschnittlichen Heizkosten für eine mit Erdgas beheizte 70 Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus um 15 Prozent auf etwa 1.180 Euro steigen, berichtet die gemeinnützige Gesellschaft in ihrem neuen «Heizspiegel» für 2025. Bei Fernwärme prognostizieren die Experten einen Anstieg von zwei Prozent auf 1.245 Euro, bei Heizöl um drei...

Panorama

Energie-Sauerei
Können Sie Strom und Gas auch nicht zahlen?

WIESBADEN (dpa/mue) - Millionen Haushalte in Deutschland können ihre Strom- und Gasrechnung nicht bezahlen! Etwa 4,2 Millionen Menschen hierzulande lebten im Jahr 2024 nach eigenen Angaben in Haushalten, die bei Rechnungen von Energieversorgern in Zahlungsverzug waren. Das entsprach nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes fünf Prozent der Bevölkerung. Der Anteil war damit etwas niedriger als ein Jahr zuvor (5,4 Prozent). Insgesamt haben Menschen, die zur Miete wohnen, häufiger...

Panorama

Amtlich!
Die Wirtschaft fliegt uns um die Ohren

WIESBADEN (dpa/mue) - Die Zahl der angemeldeten Firmenpleiten in Deutschland ist im Juli so stark gestiegen wie seit letzten Oktober nicht mehr. Insgesamt 19,2 Prozent mehr neue Regelinsolvenzen als ein Jahr zuvor zählten die Amtsgerichte in dem Monat, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Angaben mitteilte. Im Mai hatte der erste Rückgang der Pleitezahlen seit März 2023 Hoffnung auf eine Trendwende geweckt, doch schon im Juni legten die Zahlen wieder zu. Ob alle Fälle von den...

Panorama

Verbraucherschutz
Preisdämpfung bei Lebensmitteln angemahnt

BERLIN (dpa/mue) - Die Verbraucherzentralen mahnen ein stärkeres Gegensteuern bei weiter steigenden Alltagsausgaben für Millionen Menschen an. Die Chefin des Bundesverbands, Ramona Pop, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Die Bundesregierung muss endlich für spürbare Entlastungen sorgen, vor allem bei den hohen Lebensmittelpreisen.» Es müsse mehr Transparenz darüber geben, wie diese überhaupt entstehen. «Mogelpackungen, mit denen versucht wird, die Preiserhöhungen zu verstecken, sollten klar...

Panorama

Energie-Irrsinn
Wird's für Gaskunden billiger?

BERLIN (dpa/mue) - Die Bundesregierung will offenbar eine Entlastung der Gaskunden auf den Weg bringen. Konkret sollen Unternehmen und Verbraucher von Kosten der Gasspeicherumlage befreit werden. Insgesamt sollen alle Endkunden um insgesamt rund 3,4 Milliarden Euro entlastet werden, wie es aus Kreisen des Bundeswirtschaftsministeriums hieß. Bei einer Umlagenhöhe von zuletzt 2,89 Euro pro Megawattstunde betrage die Entlastung für einen Vierpersonenhaushalt je nach Verbrauch rund 30 bis 60 Euro...

Panorama

Aus dem Tunnel heraus
U-Bahnen können Wohnungen heizen

STUTTGART (dpa/mue) - Im Minutentakt sausen U-Bahnen durch die Tunnel im Land - und mit ihnen jede Menge Wärme. Im Normalfall geht diese Wärme über Lüftungsschächte verloren. Dass sie auch genutzt werden kann, haben Forscherinnen und Forscher der Universität Stuttgart bereits vor einigen Jahren untersucht. Testobjekt: der Stuttgarter Stadtbahntunnel für die Linie U6 an der Haltestelle Fasanenhof. Christian Moormann vom Institut für Geotechnik war damals mit seinem Team für das Pilotprojekt...

Panorama

Energiewende
Immer mehr Fachkräfte fehlen

KÖLN (dpa/mue) - Fachkräftelücke in Deutschland: In einigen Berufen, die für die Energiewende besonders wichtig sind, fehlt immer häufiger qualifiziertes Personal. Das zeigt eine Untersuchung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). «Der Mangel an qualifizierten Fachkräften ist ein Hindernis für die erfolgreiche Energiewende in Deutschland», sagt Studienautor Jurek Tiedemann. Als Fachkräftelücke wird die Anzahl der offenen...

Auto & Motor

Tanken
Warnung vor stark steigenden Spritpreisen!

BERLIN (dpa/mue) - Der ADAC warnt vor einer starken Erhöhung der Spritpreise ab 2027; Präsident Christian Reinicke sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei davon auszugehen, dass der CO2-Preis in den Jahren ab 2027 deutlicher steige als in diesem und im nächsten Jahr. «Ähnlich wie in diesem Jahr gehen wir für 2026 von einem Preisanstieg von maximal 3 Cent bei Benzin und 3,1 Cent beim Diesel aus.» Beginnend mit 2027 und in den Folgejahren rechne der ADAC dann noch einmal mit Steigerungen von...

Panorama

Bayern
Metallarbeitgeber erwarten häufig Jobabbau

MÜNCHEN (dpa/lby/mue) - In Bayern erwartet fast jedes zweite Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie sinkende Beschäftigungszahlen im laufenden Jahr. Insgesamt 44 Prozent der 461 teilnehmenden Betriebe äußerten sich in einer Blitzumfrage der Arbeitgeberverbände bayme vbm entsprechend; gut 16 Prozent erwarten sogar einen deutlichen Rückgang von mehr als 5 Prozent der Belegschaft. Steigende Arbeitsplatzzahlen erwarten dagegen nur etwa 5 Prozent. Die Stimmung in der Branche ist allgemein...

Panorama

Nach Energiepreisanstiegen
Verbraucher beim Wohnungs-Heizen sparsamer

ESCHBORN (dpa/mue) - Die Bewohner von Mehrfamilienhäusern haben nach den zeitweise massiven Energiepreisanstiegen im vergangenen Jahr deutlich sparsamer geheizt. Wie aus einer vom Energiedienstleister techem veröffentlichten Auswertung hervorgeht, nahm der so genannte Endenergieverbrauch 2023 bereinigt um Witterungseffekte im Vergleich zu 2021 um etwa neun Prozent ab. Damit ist die Energie gemeint, die für Heizung, Warmwasserbereitung und als Strom ins Gebäude eingespeist wird. «Seit Beginn...

Panorama

Neue Kostenverteilung
Zahlen Stromkunden bald weniger?

BONN / ESSEN (dpa/mue) - Wegen einer neuen Kostenverteilung des Stromnetz-Ausbaus können nächstes Jahr schätzungsweise zehn Millionen Haushalte in vielen ländlichen Regionen Deutschlands mit niedrigeren Energiepreisen rechnen, während es anderswo etwas teurer wird. Bei der Reduzierung der Netzentgelte, die zirka ein Viertel des Strompreises ausmachen, geht es um den Norden und Osten Deutschlands sowie um Bayern, und zwar um das Land und eher nicht um die dortigen Großstädte. Der Energiekonzern...

Panorama

EU reformiert den Markt
Schluss mit ausufernden Strompreisen?

BRÜSSEL (dpa/mue) - Die geplante Reform des europäischen Strommarktes soll nun die letzte Hürde nehmen. Ende vergangenen Jahres haben sich die EU-Staaten mit dem Europaparlament geeinigt, wie Verbraucher künftig besser vor ausufernden Strompreisen geschützt werden sollen. Neben stabileren Preisen soll mit den Neuerungen auch der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten: Warum wird der Strommarkt in der EU reformiert?Wegen extrem gestiegener...

Panorama

Frühjahr 2021 und 2023 im Vergleich
So stark ist die Belastung für einen Drei-Personen-Haushalt gestiegen

BERLIN (dpa) - Die Preise für Heizen, Strom und Tanken liegen nach einer Expertenanalyse derzeit noch rund 41 Prozent über dem Vorkrisenniveau von Anfang 2021. Für die Berechnung hat das Vergleichsportal Verivox als Grundlage einen Drei-Personen-Musterhaushalt mit einem jährlichen Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden (kWh), einem Stromverbrauch von 4000 kWh und einer jährlichen Autofahrstrecke von 13.300 Kilometern verwendet. Dieser durchschnittliche Haushalt muss zurzeit 1534 Euro mehr für...

Panorama

Staatsgelder gestrichen
Wo jetzt weitere Strompreiserhöhungen drohen

HANNOVER (dpa/mue) – Die Meldung ließ Stromkunden kurz vor Weihnachten aufschrecken: Die Bundesregierung strich im Haushaltskompromiss den Bundeszuschuss von 5,5 Milliarden Euro für die Stromnetze, die vier großen Fernleitungsbetreiber haben daraufhin die Netzentgelte zum Jahreswechsel von 3,1 auf 6,4 Cent pro Kilowattstunde mehr als verdoppelt. Der Sprung beim Strompreis werde wohl deutlich geringer ausfallen als zunächst befürchtet und erst zeitversetzt bei den Kunden ankommen. Das ergab eine...

Panorama

Flaute
Bayerns Handwerker schreiben Verluste

MÜNCHEN (dpa/lby/mue) - Die schwache Konjunktur zieht die Geschäfte des Handwerks in Mitleidenschaft. Im vergangenen Jahr setzten die 209.500 bayerischen Betriebe nach vorläufigen Zahlen 150,9 Milliarden Euro um - ein nominales Plus, aber inflationsbereinigt ein Minus von etwa vier Prozent. Das teilte der Bayerische Handwerkstag mit. Laut Verband wäre das der stärkste Rückgang im Handwerk seit der Finanzkrise 2008/2009. «Unsere Betriebe mussten das dritte Jahr in Folge reale Umsatzverluste...

Lokales

Energetische Sanierung & Co.
Erlangen optimiert Förderprogramme

ERLANGEN (pm/mue) - Die Verringerung des CO2-Ausstoßes von Gebäuden sowie der vermehrte Einsatz von Photovoltaikanlagen sind die wesentlichen Ziele städtischer Klimaschutz-Förderprogramme. Um zusammen mit Programmen des Bundes passgenau zu fördern und zugleich Innnovationen zu stärken, passt die Stadt Erlangen jetzt ihre Förderprogramme an; das Ganze tritt am 1. Februar in Kraft. Das hat der Umwelt- Verkehrs- und Planungsausschuss des Erlanger Stadtrats beschlossen. Zu den wesentlichen...

Panorama

Statistik für 2023
Energieverbrauch fällt auf historisches Tief

BERLIN (dpa/mue) - Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2023 einer aktuellen Hochrechnung zufolge auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet in ihrer jüngsten Prognose mit einem Rückgang um 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (= 2.998 Terawattstunden). Damit liegt der Verbrauch an sogenannten Primärenergien in Deutschland um mehr als ein Viertel unter dem bisherigen Höchststand von 1990, wie die AG in...

Panorama

Energieversorgung
Immer mehr Strom aus Erneuerbaren

BERLIN (dpa/mue) - Klimaneutral erzeugter Strom hat 2023 erstmals mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Das geht aus Hochrechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Demnach entfielen im zu Ende gehenden Jahr knapp 52 Prozent des Bruttostromverbrauchs auf erneuerbare Energien, das sind 5 Prozentpunkte mehr...

Panorama

Sparpotenzial gering
Energiepreisbremsen werden verlängert

BERLIN (dpa/mue) - Die staatlichen Gas- und Strompreisbremsen bleiben über den Jahreswechsel hinaus erhalten. Der Bundestag beschloss, die zum Jahresende auslaufende Regelung bis zum 31. März 2024 zu verlängern. Der ursprünglich vorgesehenen Verlängerung bis Ende April erteilten die Abgeordneten allerdings eine Absage. Die Signale der EU-Kommission, die dem Vorhaben ihre Zustimmung erteilen muss, ließen nur eine Verlängerung bis Ende März zu, heißt es in der Beschlussempfehlung aus dem...

Panorama

ZDH-Konjunkturbericht
Geschäftslage im Handwerk weitgehend stabil

BERLIN (dpa/mue) - Das Handwerk schätzt die Geschäftslage als stabil ein. Das geht aus dem Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) zum dritten Quartal hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Wie bereits im Vorjahreszeitraum und im ersten Quartal 2023 bewerteten 48 Prozent der an den zugrundeliegenden Umfragen beteiligten Handwerksbetriebe die Geschäftslage als gut. Die Erwartungen sind demnach getrübt, aber etwas weniger pessimistisch als vor einem Jahr....

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