Erlangen schafft baurechtliche Voraussetzungen
Mehr Wohnraum bleibt echte Herausforderung

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ERLANGEN (pm/mue) - Die Schaffung von ausreichendem Wohnraum in Erlangen bleibt auch weiter eine wesentliche Herausforderung.

Wie das städtische Presseamt informiert, werden derzeit für zwei Baugebiete in Häusling und Steudach, in denen jeweils Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser entstehen sollen, die baurechtlichen Voraussetzungen für Wohnungsbau geschaffen. Für beide Gebiete hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss (UVPA) demnach den so genannten Billigungsbeschluss gefasst. Konkret heißt das: Die Bebauungspläne sind als Entwürfe ausgearbeitet und werden vor dem abschließenden Aufstellungsbeschluss öffentlich ausgelegt.

Alle mit ins Boot genommen

Am nördlichen Ortsrand von Häusling betrifft das derzeit ein landwirtschaftlich genutztes Grundstück, das in Wohnbauland umgewandelt werden und sich an die bereits bestehende Wohnsiedlung anschließen soll. Im Falle Steudachs geht es um ein Baugebiet am südwestlichen Ortsrand; besonders bedeutend sind hier geeignete Schallschutzmaßnahmen an der Bundesautobahn A3. Eine Entscheidung hat der UVPA auch zur Entwicklung der Odenwaldallee in Büchenbach-Nord getroffen: Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU hat in Gesprächen am Runden Tisch mit ihrer Mieterschaft den Rahmen für die Bebauung des Grundstücks erarbeitet, nach dem nun das Bebauungsplanverfahren fortgeführt wird. Entstehen sollen hier 65 EOF-Wohnungen für Senioren und 19 Appartements der Lebenshilfe Erlangen e.V.; durch die Einkommensorientierte Förderung (EOF) soll dann die effektiv zu zahlende Miete für die Seniorenwohnungen bei rund 5,50 Euro pro Quadratmeter liegen. Vorgesehen ist außerdem, den Neubau durch wichtige quartiersergänzende soziale Institutionen und Einrichtungen (z.B. gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss: Sozialamt, Sparkasse Erlangen-Höchstadt, Stadtteilbüro der GEWOBAU, Mehrzweckraum, Foyer der öffentlichen Einrichtungen) zu ergänzen. Die notwendigen Stellplätze für Bestandswohnungen und Neubauten sollen laut Plan in einer Tiefgarage untergebracht werden.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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