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In unter fünf Sekunden auf 100 km/h
Land Rover schlägt jetzt ein neues Kapitel auf

Range Rover.
Foto: Autoren-Union Mobilität/Land Rover

(aum/mue) - Er gilt als Stammvater aller luxuriösen Geländewagen: Der erste Range Rover setzte vor mehr als 50 Jahren Maßstäbe für ein eigenständiges Segment. Das soll der fünften Generation nun ebenso gelingen, die nächstes Jahr in den Verkauf geht.

Egal, aus welchem Blickwinkel man das Fahrzeug betrachtet – so glatt geschmirgelt und optisch keimfrei erschien noch kein anderer Range Rover auf der Bildfläche. Grill und Tagfahrlicht sind etwas schmaler geworden, die versenkbaren Türgriffe hat er vom Velar geerbt. Die Seitenflächen prägt eine durchgehende Glasfront, welche die D-Säule praktisch unsichtbar macht. Die Gürtellinie steigt etwas stärker an als beim Vorgänger, das Dach fällt leicht nach hinten ab. Aufs Äußerste reduzierte Spaltmaße sind rundum bis zur weiterhin geteilten Heckklappe zu beobachten, die senkrechten Heckleuchten zeichnet eine raffinierte, indirekte LED-Lichttechnik aus. Die Glätte bringt Gewinn: Obwohl fast zwei Meter hoch und auf mächtigen 23-Zoll-Rädern laufend, soll der Range Rover einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,30 haben. Das erreicht nicht einmal jedes zweisitzige Coupé.

Als Spitzen-Motorisierung kommt ein doppelt aufgeladener V8-Benziner mit auf 4,4 Liter reduziertem Hubraum zum Einsatz; 530 PS (390 kW) wird er leisten und 750 Newtonmeter Drehmoment an die Kurbelwelle stemmen. Das soll ausreichen, um den Zweieinhalb-Tonner in deutlich unter fünf Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h zu beschleunigen. Zwei Plug-In-Hybride und jeweils ein Mildhybrid mit Benzin- und Dieselmotor werden das Antriebsangebot ergänzen. Die Range Rover mit Kabelanschluss schöpfen ihre Kraft aus einem Reihen-Sechszylinder sowie einem 38,2-kWh-Akku; ihnen wird eine lokal emissionsfreie Reichweite von bis zu 100 Kilometern zugetraut.

Neu in der Serienausstattung für alle Varianten ist die Allrad-Lenkung, die den Wendekreis des Alu-Trumms auf unter elf Meter senken soll. Auch ein aktives Hinterachs-Sperrdifferenzial wird in allen Versionen eingebaut. Dieses optimiert die Traktion in schnell durchfahrenen Kurven. Das Haftungsverhalten wird vom intelligenten Allradantrieb 100-mal pro Sekunde kontrolliert und die Antriebskraft bedarfsgerecht nicht nur zwischen Vorder- und Hinterachse, sondern auch zwischen den Rädern verteilt. Schwere SUV mit hohen Aufbauten sind bekanntlich auch anfällig gegen Seitenneigung, weshalb Range Rover neuerdings einen elektronisch gesteuerten Wankausgleich anbietet, der mit bis zu 1.400 Nm auf die Stabilisatoren wirkt.

High-End-Wohnlichkeit

Der Phantasie des Innenausbaus sind ebenso geringe Grenzen gesetzt wie den finanziellen Möglichkeiten der potenziellen Kundschaft. Denn der Fünfsitzer mit langem Radstand kann mit einem elektrisch ausfahrbaren Clubtisch aus der über die gesamte Länge reichenden Mittelkonsole zur First-Class-Lounge hochgerüstet werden. Eine neue Option sind die so genannten Event-Seats. Urheberrechte kann Range Rover für diese Idee zwar nicht in Anspruch nehmen, jedoch erlauben die entgegen der Fahrtrichtung und auf dem unteren Teil der Heckklappe angeordneten Sitze einen entspannten Blick auf jedwede Ereignisse – Wunschbeschallung inklusive.

Wer will, kann in die High-End-Wohnlichkeit übrigens noch eine Passagierin mit einziehen lassen, die zwar wenig Platz beansprucht, dafür aber omnipräsent ist: „Alexa“.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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