Ministerpräsident Söder und OB König folgen Einladung der Roland Berger Stiftung
Hoher Besuch im Nürnberger Dürer-Gymnasium

Markus Söder war einst selbst Schüler am Dürer-Gymnasium.
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  • Markus Söder war einst selbst Schüler am Dürer-Gymnasium.
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NÜRNBERG (pm/ak) - Schülerinnen und Schüler der Klasse 6B des Nürnberger Dürer-Gymnasium standen im Fokus eines Besuchs, den der Bayerische Ministerpräsident, Dr. Markus Söder, der Schule am 10. September abstattete. Dort hatte der gebürtige Franke 1986 sein Abitur abgelegt. Jetzt machte er sich ein Bild vom Konzept des digitalen Unterrichts.

An der Sielstraße lernen über 80 Kinder und Jugendliche, die im Rahmen des Deutschen Schülerstipendiums von der Roland Berger Stiftung gefördert werden. 36 der Berger-Stipendiaten wiederum besuchen im Schuljahr 2020/21 Profilklassen, das heißt, dass sie besonders intensiv betreut und gefördert werden, Ganztagsunterricht haben und beim Lernen schon länger auf digitale Kommunikation und digitale Tools setzen.

Dieser digitale Vorsprung kam den Mädchen und Jungs beim Corona-Lockdown zugute – auch wenn oder gerade weil sie zu diesem Zeitpunkt neu am Gymnasium waren. Sie kommunizierten während des Lockdowns regelmäßig digital mit ihren Lehrern und Betreuern, lernten mit Apps und anderen digitalen Tools. Echte Digital-Pioniere also, die beim Besuch des Ministerpräsidenten zeigten, wie ein Tablet-Computer den Unterricht bereichern kann.

Seit 2013 fördert die Roland Berger Stiftung Profilklassen am Dürer-Gymnasium. Anlässlich des Besuchs des Bayerischen Ministerpräsidenten betonte Stifter Roland Berger, dass er die Politik in der Pflicht sieht. „Jetzt müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass jede Schülerin und jeder Schüler in Deutschland im Fall erneuter Schulschließungen digital ausgestattet ist und ein funktionierender Distanzunterricht stattfinden kann – unabhängig von den Ressourcen des Elternhauses. Nie wieder dürfen Kinder in einem Lockdown mangels technischer Ausstattung und Know-how abgehängt werden.“

In den Profilklassen wurde während der monatelangen Schließung und des eingeschränkten Präsenzunterrichts kein Kind abgehängt. Darauf können alle Beteiligten stolz sein. Schulleiter Reiner Geißdörfer machte deutlich, dass er sich eine Förderung wie die der Berger-Stipendiatinnen und Stipendiaten für alle Kinder und Jugendlichen wünscht: „Das ist die Richtung, in die sich unser Bildungssystem entwickeln sollte: Kleinere Klassen, gemeinsame Betreuung durch Lehrkräfte und Sozialpädagogen und eine Ausrichtung der schulischen Bildung an Werten und Innovation. All das bietet die Roland Berger Stiftung gemeinsam mit dem Dürer-Gymnasium.“

Durchs Programm führten die schon sehr erfahrenen Stipendiatinnen Hoai-Anh (17) und Intan (17) und der elfjährige Ali, der die Profilklasse 6B besucht. Musiklehrer Florian Mohr zeigte mit diesen Kindern, wie vielgestaltig und alle Sinne ansprechend digitaler Unterricht sein kann. Natürlich auch in "normalen" Zeiten, im Präsenzunterricht. Mit ihren Tablet-Computern konnten die Schülerinnen und Schüler bestens umgehen, auch wenn sie diese Geräte gerade erhalten hatten. Denn digitales Know-how, die Digitale Souveränität, gehört von Beginn an zum Profil eines jeden Stipendiaten und jeder Stipendiatin.

Markus Söder beeindruckten die digitalen Pioniere in den Profilklassen: "So toll wie heute war das Dürer-Gymnasium, als ich hier in den 80er Jahren zur Schule ging, leider noch nicht." Der Landesvater gestand auch, dass er nicht immer ein Einserschüler war, obwohl er mit der Abiturnote 1,3 abschloss. "Meine eigene Schullaufbahn war notenmäßig ein Auf und Ab, mit einer ziemlichen Delle in der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufe. Danach wurde es wieder besser." Er ermutigte die Kinder, weiter ihren Weg zu gehen und auch in schwierigen Phasen am Ball zu bleiben: "Ihr habt mit der Roland Berger Stiftung eine ganz besondere Chance, Euren Bildungsweg und Euer Leben zu gestalten. Das sind Bedingungen, die viele andere Kinder nicht haben. Macht etwas daraus!"

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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