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Sprengmeister brauchten 40 Minuten
UPDATE 4: Amerikanische Fliegerbombe auf dem Südfriedhof ist entschärft

 Im Einsatz befinden sich rund 40 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen unter Führung der Sanitäts-Einsatzleitung. | Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
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  • Im Einsatz befinden sich rund 40 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen unter Führung der Sanitäts-Einsatzleitung.
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  • Die Sprengmeister Michael Weiß und Sebastian Kraatz vom Kampfmittelräumdienst haben mit der Entschärfung des etwa 70 Kilogramm schweren Blindgängers entschärft 
  • Problem gelöst in 40 Minuten um 19.58 Uhr. 

UPDATE 5: 20.05 Uhr

NÜRNBERG (pm/nf) - Die Fliegerbombe, die am heute auf dem Nürnberger Südfriedhof gefunden wurde, ist entschärft. Die beiden Sprengmeister Michael Weiß und Sebastian Kraatz vom Kampfmittelräumdienst benötigten rund 40 Minuten, um den Zündkopf des etwa 70 Kilogramm schweren US-amerikanischen Blindgängers zu demontieren.

Rund 300 Menschen mussten zuvor evakuiert werden. Sie alle können nun in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Die Straßenbahn-Linie 5 sowie die Bus-Linie 68 fahren schnellstmöglich wieder nach dem regulären Fahrplan, die Sperrungen der Straßen, des angrenzenden Rangierbahnhofs sowie des Luftraums wurden aufgehoben. Eine in der Nähe der Fundstelle verlaufende Gasleitung wurde wieder in Betrieb genommen.

Der Südfriedhof kann am morgigen Dienstag wieder regulär seinen Betrieb aufnehmen. Auch der Verkehr wird wieder freigegeben. 

Die Sperren für die Evakuierungszone werden aufgehoben. Die Bewohnerinnen und Bewohner können in ihre Wohnungen und Häuser zurück. Die Betroffenen können den Abend und die Nacht daheim verbringen. Die Betreuungsstelle wird geschlossen.

Die Bombe war am Nachmittag bei dem Aushub für ein neues Grab-Fundament entdeckt worden. Sie lag im östlichen Bereich (alter Leitfriedhof) des Friedhofs verborgen. Der Evakuierungsradius rund um den Fundort betrug 350 Meter und umfasste Teile der Trierer Straße, der Deidesheimer Sraße, der Gerersheimer Straße sowie der Worzeldorfer Straße und der Wendelsteiner Straße. Die Evakuierung begann gegen 18 Uhr und dauerte etwas mehr als eine Stunde. In einer Betreuungsstelle in der Georg-Holzbauer-Schule hatten sich vorübergehend 10 Personen aufgehalten. Rund 80 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Gartenstadt, der Bundes- und Landespolizei und der Rettungsdienste sowie ein Drohnenteam waren im Einsatz.

UPDATE 4: 19.18 Uhr

NÜRNBERG (pm/nf) - Nach dem Fund einer rund 70 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Nürnberger Südfriedhof unterstützten die Nürnberger Hilfsorganisationen die Evakuierungsmaßnahmen. Im Einsatz befinden sich rund 40 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen unter Führung der Sanitäts-Einsatzleitung.

Die Sprengmeister Michael Weiß und Sebastian Kraatz vom Kampfmittelräumdienst haben mit der Entschärfung des etwa 70 Kilogramm schweren amerikanischen Blindgängers begonnen.  | Foto: Stadt Nürnberg
  • Die Sprengmeister Michael Weiß und Sebastian Kraatz vom Kampfmittelräumdienst haben mit der Entschärfung des etwa 70 Kilogramm schweren amerikanischen Blindgängers begonnen.
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 Im Einsatz befinden sich rund 40 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen unter Führung der Sanitäts-Einsatzleitung. | Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
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Dafür haben die Hilfsorganisationen in der Georg-Holzbauer-Mittelschule, Saarbrückener Straße 26, 90469 Nürnberg, eine Betreuungsstelle eingerichtet. Personen, die während der Evakuierung nicht bei Angehörigen, Freunden oder anderweitig unterkommen können, haben dort die Möglichkeit, sich vorübergehend aufzuhalten und betreuen zu lassen.

 Im Einsatz befinden sich rund 40 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen unter Führung der Sanitäts-Einsatzleitung. | Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
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Die Nürnberger Hilfsorganisationen stellen zudem sicher, dass gehbeeinträchtigte oder medizinisch unterstützungsbedürftige Personen fachgerecht evakuiert, bedarfsgerecht transportiert und vorübergehend untergebracht werden können. Nach aktuellem Kenntnisstand befinden sich innerhalb des Evakuierungsradius keine Einrichtungen wie beispielsweise Pflegeheime, die zusätzliche Krankentransportbedarfe erwarten lassen. Bei dem betroffenen Bereich handelt es sich überwiegend um Wohngebiet.

Gegen kurz nach 19:00 Uhr wurden die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen. Nach derzeitigem Stand werden zehn Personen in der eingerichteten Betreuungsstelle betreut. Lediglich eine Person musste mittels eines Krankentransports evakuiert werden.

UPDATE 3: 18.27  Uhr
Es gibt eine Betreuungsstelle in der Georg-Holzbauer-Schule, Saarbrückener Straße 26. Von der Bushaltestelle Worzeldorfer Straße bringen Busse Betroffene dorthin.

Der Evakuierungsradius beträgt 350 Meter. Die Evakuierung von rund 300 Bürgerinnen und Bürgern hat gegen 18 Uhr begonnen. | Foto: © Stadt Nürnberg
  • Der Evakuierungsradius beträgt 350 Meter. Die Evakuierung von rund 300 Bürgerinnen und Bürgern hat gegen 18 Uhr begonnen.
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Die Straßenbahn-Linie 5, vom Tiergarten kommend, wendet vorübergehend am Trafowerk. Die Bus-Linie 68 fährt über die Saarbrückener Straße – Südwesttangente – Münchener Straße – Harnischschlag weiter auf der Originalstrecke. Wegen der Nähe zum Rangierbahnhof wird dort auch rechtzeitig zur Entschärfung der Bombe der Verkehr eingestellt.

Evakuierung abgeschlossen.

Sprengmeister sind Sebastian Kraatz und Michael Weiß. Rund 80 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Gartenstadt, Drohnenteam, Bundespolizei, Landespolizei und Sanitätsdiensten vor Ort. Da in der Nähe der Fundstelle eine Gasleitung verläuft, wurde das Gas um 18 Uhr abgestellt.

Rechtzeitig zur Entschärfung der Fliegerbombe wird auch der Luftraum gesperrt.

Die Verkehrspolizei beginnt demnächst mit der Sperrung der Trierer Straße ab Höhe Dillinger Straße sowie der betroffenen Anliegerstraßen. Der Verkehr wird im Vorfeld der Sperrungen umgeleitet.

Da die Fundstelle in der Nähe des Rangierbahnhofs liegt, wird auch dort rechtzeitig zur Entschärfung der Bombe der Verkehr eingestellt. Gebäude auf dem Gelände werden geräumt.

Evakuierung, Adressenliste:
https://www.nuernberg.de/imperia/md/zentral/dokumente/diverse/adressen_suedfriedhof.pdf

UPDATE 2 : 
NÜRNBERG (pm/nf) – Auf dem Nürnberger Südfriedhof ist am Nachmittag eine 70 Kilogramm schwere US-amerikanische Fliegerbombe mit Zündkopf aus dem Zweiten Weltkrieg im östlichen Bereich (alter Leitfriedhof) unweit der Trierer Straße gefunden worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei sowie des Kampfmittelräumdienstes sind vor Ort. In der Nähe der Fundstelle verläuft eine Gasleitung. Daher wird das Gas ab 18 Uhr abgestellt.

Die Verkehrspolizei beginnt mit der Sperrung der Trierer Straße ab Höhe Dillinger Straße sowie der betroffenen Anliegerstraßen und bereits im Vorfeld der Sperrungen mit der Umleitung des Verkehrs. Da die Fundstelle in der Nähe des Rangierbahnhofs liegt, wird auch dort rechtzeitig zur Entschärfung der Bombe der Verkehr eingestellt. Gebäude auf dem Gelände werden geräumt. Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Gartenstadt, Drohnenteam, Landes- und Bundespolizei sowie Sanitätsdienste: Rund 80 Einsatzkräfte sind vor Ort.

Die Fliegerbombe wurde beim Aushub für ein neues Grab-Fundament im östlichen Bereich des Südfriedhofes gefunden.  | Foto: Stadt Nürnberg
  • Die Fliegerbombe wurde beim Aushub für ein neues Grab-Fundament im östlichen Bereich des Südfriedhofes gefunden.
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Der Blindgänger wurde beim Aushub für ein neues Grab-Fundament im östlichen Bereich (alter Leitfriedhof) unweit der Trierer Straße entdeckt. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei sowie des Kampfmittelräumdienstes sind vor Ort. Der Südfriedhof wird geräumt und im Anschluss für Besucherinnen und Besucher geschlossen.

Aktuell terminierte Trauerfeiern können nach jetzigem Stand noch stattfinden. Die Trauergäste werden anschließend vom Friedhof geführt. Nach aktuellem Stand ist ein Evakuierungsradius von 350 Meter festgelegt worden. Der Blindgänger soll noch heute entschärft werden.

Der Evakuierungsradius umfasst Teile der Trierer Straße, Deidesheimer Straße, Germersheimer Straße, Worzeldorfer Straße und Wendelsteiner Straße. Detaillierte Angaben zu den betroffenen Straßenabschnitten folgen. 

Geplanter Start der Evakuierung ist um 18 Uhr. Die Evakuierungstrupps treffen ab 17.30 Uhr ein. Zu evakuieren sind rund 300 Personen. Die Bushaltestelle zur Evakuierung befindet sich an der Bushaltestelle Worzeldorfer Straße. Die Entschärfung ist um 19 Uhr geplant. Sie hängt allerdings vom Fortschritt der Evakuierung ab.

Die VAG informiert über Einschränkungen im ÖPNV: Die Straßenbahnlinie 5 wendet, vom Tiergarten kommend, am Trafowerk. Die Buslinie 68 fährt über die Saarbrückener Straße – Südwesttangente - Münchner Straße – Harnischschlag weiter auf der Originalstrecke.

 Im Einsatz befinden sich rund 40 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen unter Führung der Sanitäts-Einsatzleitung. | Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
Der Evakuierungsradius beträgt 350 Meter. Die Evakuierung von rund 300 Bürgerinnen und Bürgern hat gegen 18 Uhr begonnen. | Foto: © Stadt Nürnberg
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 Im Einsatz befinden sich rund 40 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen unter Führung der Sanitäts-Einsatzleitung. | Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
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Die Sprengmeister Michael Weiß und Sebastian Kraatz vom Kampfmittelräumdienst haben mit der Entschärfung des etwa 70 Kilogramm schweren amerikanischen Blindgängers begonnen.  | Foto: Stadt Nürnberg
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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