jüdisches Leben

Beiträge zum Thema jüdisches Leben

Panorama
Vor 80 Jahren wurde in München die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern gegründet, seit 2006 gibt es eine neue Hauptsynagoge samt Gemeindezentrum. | Foto: Sven Hoppe/dpa (Archivbild)
4 Bilder

Vor 80 Jahren entstand das jüdische Leben neu
Hoffnungsvoller Aufbruch in München 1945 - und heute?

MÜNCHEN (dpa/vs) - Die Nazis wollten die Juden auslöschen. Millionen von unschuldigen Männern, Frauen und Kindern wurden unter anderem in den Konzentrationslagern bestialisch ermordet. Doch die Saat des Bösen ist nicht aufgegangen:  Seit 80 Jahren gibt es wieder jüdische Gemeinden in Deutschland - so auch in München. Wie blicken Charlotte Knobloch und der Historiker Andreas Wirsching auf diese Zeit? «She'erit Hapleta» - der gerettete Rest, so nannten sich die Jüdinnen und Juden, die den...

Freizeit & Sport

Thematische Führung
„Schalom!“ – Jüdisches Leben in Erlangen

ERLANGEN (pm/mue) - Am Samstag, 9. November, bietet der Erlanger Tourismus und Marketing Verein e.V. um 10.00 Uhr wieder eine Führung rund um das Jüdische Leben in der Hugenottenstadt an. Die Führung gibt Einblicke in die Lebensumstände und Schicksalswege verschiedener Persönlichkeiten. Gleichzeitig macht sie aufmerksam auf jüdische Gepflogenheiten und Traditionen. Das Ganze dauert 90 Minuten – die Teilnahme kostet 9,50 Euro für Erwachsene, Kinder bis einschließlich 14 Jahre und in Begleitung...

Lokales

Jüdisches Leben auf dem Land
Denkmalschutzpreis geht nach Franken!

Jahrhundertelang spielte sich das jüdische Leben in Bayern vor allem auf dem Land ab. In Unterfranken zeugen davon ehemalige Synagogen. Untermerzbach (dpa/lby) - Die höchste Auszeichnung auf dem Gebiet des Denkmalschutzes in Deutschland geht nach Unterfranken. Preisträger seien die Gemeinde Untermerzbach und der Träger- und Förderverein Synagoge Memmelsdorf, wie das Kunstministerium in München mitteilte. Sie erhielten die Silberne Halbkugel des Deutschen Preises für Denkmalschutz für die...

Panorama

Versuchte Brandstiftung
Anschlag hatte wohl rechtsextremen Hintergrund

NEUNKIRCHEN AM BRAND (dpa/lby/mue) - Dem Anschlag auf eine ehemalige Synagoge in Oberfranken lag nach Erkenntnissen der Ermittler ein rechtsextremes Motiv zugrunde. Wie Staatsanwaltschaft Bamberg und Polizeipräsidium Oberfranken mitteilten, wurde ein 21-jähriger Tatverdächtiger bereits am 5. Januar festgenommen. Der Mann werde verdächtigt, in der Silvesternacht eine Fensterscheibe der früheren Synagoge Ermreuth (Landkreis Forchheim) beschädigt zu haben. Anschließend soll er versucht haben,...

Freizeit & Sport

Schicksalswege und Traditionen
Jüdisches Leben in Erlangen

ERLANGEN (pm/mue) - EIne Stadtführung zum Thema „Schalom! – Jüdisches Leben in Erlangen“ steht am Sonntag, 13. November, um 14.00 Uhr auf dem Programm. Die Führung gibt Einblicke in die Lebensumstände und Schicksalswege verschiedener Persönlichkeiten der Stadt und macht gleichzeitig auf jüdische Gepflogenheiten und Traditionen aufmerksam. Hat „Hals- und Beinbruch“ mit dem Sabbat-Fahrstuhl etwas gemeinsam? Welche Bedeutung hat die Megilla in der Mesusa? Ist Emmy Noether die Mutter der modernen...

Freizeit & Sport

Stadtrundgang im Rahmen des Klezmer-Festivals
Heimat Fjorda - Der ehemalige Schulhof

FÜRTH (pm/ak) - Der Schulhof war mehr als 300 Jahre lang das religiöse Zentrum der Fürther jüdischen Gemeinde. Fürths berühmteste Talmudschule und vier Synagogen wurden dort errichtet. In der Pogromnacht 1938 brannte die SA den Schulhof nieder. Der Platz bestand über viele Jahrzehnte als Brache, diente später als Parkplatz und wurde in den 1980er Jahren mit Wohnhäusern überbaut. Was wissen wir heute über die Architektur der bedeutenden Gebäude? Was wissen wir über den religiösen Alltag? Wer...

Freizeit & Sport

Stadtspaziergang in Fürth
Vom Lehren und Lernen - Synagogen und Talmudschulen in Fürth

FÜRTH (pm/ak) - Die jüdische Gemeinde in Fürth betrieb die renommierteste Talmudschule Süddeutschlands zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert auf dem Fürther Schulhof. In zahlreichen anderen Privatbetstuben und Stiftungen lehrten und lernten – in ganz Fürth verteilt – Rabbiner und jüdische Talmudschüler. Interessierte können Sabine Forkel-Kutschka und Liam Müller am Sonntag, 13. März 2022 - 14 Uhr, auf den Spuren jüdischer Gelehrsamkeit durch Fürth begleiten. Wenn Fürth ein fränkisches Jerusalem...

Lokales

Hohe Auszeichnung: Karl Freller erhält den Rabbiner-Spiro-Preis

REGION (pm/vs) – Große Ehre: MdL Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, ist Rahmen einer Feierstunde in der Münchner Residenz der Rabbiner-Spiro-Preis verliehen worden. Der Preis des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern wurde bislang erst zweimal vergeben - Freller ist nach Ministerpräsident a.D. Dr. Edmund Stoiber (2007) und Landesbischof a.D. Dr. Johannes Friedrich (2009) erst der dritte Preisträger. Landesverband-Präsident Dr. Josef Schuster...

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