Skoda Epiq
Einsteiger mit drei Premieren
- Skoda Epiq.
- Foto: © Skoda via Autoren-Union Mobilität
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(aum/mue) - Mit dem kompakten Epiq startet Skoda in ein neues Segment, was den Einstieg in die elektrische Art der Automobilität ermöglichen soll.
Allerdings wird das Einstiegsmodell Epiq Essence 35 erst Ende September bestellbar sein. Gleichzeitig bringt der kompakteste Elektro-Skoda drei Premieren mit: Als erstes Modell der Marke setzt der jüngste Skoda die neue Designsprache „Modern Solid“ um, außerdem übernehmen beim Epiq erstmals bei einem E-Modell aus Mlada Boleslaw die Vorderräder den Antrieb. Und schließlich nutzt das Kompaktmodell die neue Konzern-E-Plattform MEB+.
Großzügig und reichweitenstark
Zu den Erkennungsmerkmalen gehört die T-förmige Lichtsignatur der Frontscheinwerfer, die, so ein Markensprecher, „in Zukunft auch von den anderen Modellen der Marke übernommen wird“. Der Innenraum ist überraschend großzügig ausgefallen: Die Passagiere im Fond profitieren dabei vom 2,60 Meter messenden Radstand des gerade 4,17 Meter langen Epiq. Das Gepäckabteil ist mit 475 Litern ausreichend für die Fahrt in den Urlaub dimensioniert, das Volumen lässt sich mittels umgeklappter Rücksitzlehne auf 1.344 Liter vergrößern.
Die neue Plattform trägt dank ihres geringen Gewichts zusammen mit dem günstigen cw-Wert (0,27) dazu bei, dass der Epiq in der stärksten Variante eine Reichweite von bis zu 440 Kilometern erreichen soll. Die Entwickler spendierten dem Epiq drei Antriebsvarianten. An der Basis kommen im Epiq 35 85 kW (115 PS) zum Einsatz, und die stärkeren Varianten Epiq 40 und das Topmodell Epiq 55 werden von einem 99 kW (135 PS) beziehungsweise einem 155 kW (211 PS) starken E-Motor angetrieben. Die beiden kleineren Antriebe kommen mit einer Ladung bis 310 Kilometer weit und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Der Epiq 55 ist maximal 160 km/h schnell.
An der Schnellladesäule soll sich das urbane SUV-Crossover maximal 24 Minuten aufhalten, wenn die Kundschaft die DC-Lademöglichkeit ordert. Serienmäßig ist eine Ladeleistung von 11 kW.
Bei den Assistenzsystemen spendierten die Verantwortlichen dem „Kleinen“ ein umfangreiches Paket, zu dem unter anderem serienmäßig Front und Side Assist, sowie die Verkehrszeichenerkennung gehören. Sieben Airbags sind in allen Varianten an Bord. In der Abteilung Konnektivität tritt ein Android-basiertes Infotainmentsystem an, das den 13 Zoll messenden zentralen Bildschirm bespielt.
Autor:Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg |
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