Mazda CX-6e
Kodo auf Strom
- Mazda CX-6e.
- Foto: © Mazda via Autoren-Union Mobilität
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(aum/mue) - Nach der Limousine Mazda 6e mit reinem Elektroantrieb erweitern die Japaner ihr Angebot um den vollelektrischen CX-6e.
Das gemeinsam mit Changan entwickelte Crossover-Modell trägt in China den Namen EZ-60 und fällt vor allem durch seine elegante, futuristische Linie auf. Unter seiner Karosserie verbergen sich 190 kW (258 PS), eine 78-kWh-LFP-Batterie sowie eine europäische Fahrwerksabstimmung. Im Alltag überzeugt der Stromer mit viel Platz, flottem Gleichstromladen und einem markanten Cockpit.
Im Innenraum folgt Mazda dem unaufhaltsamen Trend und verzichtet auf physische Tasten und Schalter. Das Armaturenbrett wird von einem 26,45 Zoll großen Ultra-Wide-Touchscreen geprägt, der sich bis vor den Beifahrer zieht. Das Format erinnert eher an ein mobiles Kino als an ein klassisches Infotainment-Display. Die Bedienung erfolgt über eine Oberfläche, die an ein Smartphone erinnert, und wird durch ein Head-up-Display, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sowie Sprach- und Gestensteuerung ergänzt.
Das serienmäßige Panoramaglasdach lässt viel Licht in den großzügig geschnittenen Innenraum; das Cockpit wirkt aufgeräumt und luftig. Sowohl vorn als auch hinten stehen ordentliche Platzverhältnisse zur Verfügung, und auch die Kniefreiheit im Fond ist für diese Fahrzeugklasse ordentlich. Beim Gepäck zeigt sich der CX-6e alltagstauglich: Der Kofferraum fasst 468 Liter und wächst bei umgeklappten Rücksitzen auf 1.434 Liter. Der Ladeboden bleibt dabei eben. Unter der Fronthaube stehen zusätzliche 80 Liter zur Verfügung, die reichlich Platz für das Ladekabel und weiteres Kleingepäck bieten.
Futuristische Außenspiegel
In der Topversion Takumi Plus gehören digitale Außenspiegel zur serienmäßigen Ausstattung. Das Bild der beiden Kameras wird auf OLED-Anzeigen in den vorderen Türen übertragen. Das wirkt futuristisch, braucht aber Eingewöhnung.
Das von Mazda entwickelte Kodo-Design ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit von Mazda, Changan und dem europäischen Entwicklungszentrum in Oberursel. Unter anderem wurden dort Fahrwerk, Lenkung, Bremsen und Assistenzsysteme auf europäische Straßenverhältnisse abgestimmt. Technisch basiert der CX-6e auf der EPA1-Plattform von Changan, die auch bei der elektrischen Limousine Mazda 6e als Basis dient.
Autor:Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg |
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