Haushaltsentwurf für Erlangen
Das große Rechnen geht weiter!
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ERLANGEN (pm/mue) - Mit der Einbringung des Haushaltsentwurfs 2026 durch Kämmerer Konrad Beugel im Stadtrat haben die Beratungen zum Finanzpaket des nächsten Jahres begonnen.
Für 2026 rechnet die Stadt nach derzeitigem Stand mit einem kleinen, aber positiven Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit. Ursächlich und hilfreich dafür ist insbesondere eine hohe zu erwartende Schlüsselzuweisung vom Land mit knapp 50 Millionen Euro. Wie Beugel jedoch betonte, könne eine höhere Bezirksumlage durch Steigerung des Umlagesatzes nicht ausgeschlossen werden. Erlangen stehe wie nahezu alle Kommunen in Deutschland und Bayern angesichts steigender Sozial- und Personalkosten sowie hoher Baukosten weiterhin unter erheblichem Druck.
Die Haushaltsprobleme sind sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite begründet. Auf der Einnahmeseite werden die Gewerbesteuereinnahmen für das Jahr 2026 mit 125 Millionen Euro angesetzt, aus dem Einkommenssteueraufkommen werden 2026 voraussichtlich knapp 110 Millionen Euro an die Stadt fließen. Die Einahmen durch die Grundsteuer werden mit 23,8 Millionen Euro beziffert. Auf der Ausgabenseite belasten vor allem die steigenden Kosten der wirtschaftlichen Jugendhilfe (hier ist eine Aufstockung um 9 Millionen notwendig), der Gebäudeunterhalt und trotz bereits greifender Einsparungen auch die Personalausgaben das städtische Budget. Das Investitionsvolumen für 2026 wird mit rund 77 Millionen Euro angesetzt. Weitere Informationen online unter:
www.erlangen.de/haushalt
Autor:Uwe Müller aus Nürnberg |
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