Saubere Verkehrswende im Fokus
Landrat Matthias Dießl wünscht sich mehr Radfahrer

Matthias Dießl fährt mit bestem Beispiel voran: So oft es Terminkalender und Wetter zulassen, kommt er mit dem Fahrrad zum Dienst. 
Foto: © Uwe Müller
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ZIRNDORF / LANDKREIS (mue) - Mehr Bewusstsein für die Umwelt schaffen ist ein Thema, das nicht nur regelmäßig die große Politik beschäftigt, sondern auch für immer mehr Bürger in den Vordergrund rückt.

Dabei sind plakative Schlagworte wie „Energiesparen“, „Saubere Umwelt“ oder auch „Verkehrswende“ zu vernehmen. Allesamt nicht wirklich neu, sondern – meist praxisbedingt – echte Dauerbrenner. „Gerade eine saubere und verantwortungsvolle Verkehrswende“, so der Fürther Landrat Matthias Dießl, „spielt mit Blick auf die Umwelt eine entscheidende Rolle.“

Miteinander ist entscheidend

Dießl macht dabei eines klar: „Im Straßenverkehr hat jeder Teilnehmer seine Berechtigung, Autofahrer genauso wie Radfahrer. Es gibt hier kein Gut oder Böse.“ Darum, so der Landrat weiter, sei es wichtig, ein echtes Miteinander aufzubauen, ein Miteinander beim Umdenken. So wie in der Autoindustrie immer mehr der Elektroantrieb weiter entwickelt wird (und dann auf die Straße kommt), oder die öffentlichen Verkehrsmittel nachhaltiger genutzt werden, so könnten – nicht nur seiner Meinung nach – auch immer mehr Leute auf das Fahrrad umsteigen. Immerhin: Bereits 6 Prozent der Verkehrsteilnehmer im Landkreis nutzen bereits das Rad, 10 Prozent währen nach Auffassung des Landrats deutlich besser. „Wir sprechen hier jedoch nicht vom einmaligen Erreichen eines Ziels, sondern alles entwickelt sich weiter, es ist ein stetiges Dranbleiben am Thema, weshalb es hier auch keine verbindliche Zeit- oder Kostenplanung geben kann.“ Schließlich brauche es seine Zeit, um etwa genügend Stellflächen für Fahrräder zu schaffen oder auch neue Buslinien zu planen. Gerade in den Bereich des ÖPNV investiert der Landkreis jährlich sehr viel Geld – allein heuer sind nach Information aus dem Landratsamt zirka 5,3 Millionen Euro geplant, dem gegenüber stehen Erträge von zirka 1,8 Millionen Euro. Der Öffentliche Personennahverkehr im Landkreis wird demnach bedarfsgerecht ausgebaut und das bestehende Liniennetz fortlaufend optimiert. Während im Jahr 2008 zirka 1,67 Millionen Betriebskilometer und ein Aufwand von rund 2,4 Millionen Euro zu verbuchen waren, waren es im Jahr 2018 über 2,5 Millionen Betriebskilometer und 4,4 Millionen Euro. Jährliche Fahrgastzuwächse, so wurde auf Anfrage weiter mitgeteilt, belegen, dass man hier auf einem guten Weg sei.

Landrat Dießl freut sich jedenfalls, „... dass auch die Gemeinden im Landkreis beim Thema Verkehrswende super mitziehen, etwa beim nachhaltigen Ausbau des Radwege-Netzes." Und auch im Fuhrpark des Landratsamtes selbst findet man positive Beispiele: Von 21 Pkw sind sechs Elektro- oder Hybridfahrzeuge, und es stehen auch vier E-Bikes zur Verfügung. Insgesamt gibt es darüber hinaus bereits um die 30 Fahrradstellplätze (im Sommer ca. 40).

Verkehrsteilnahme im Landkreis Fürth *

zu Fuß: 18 %
Fahrrad: 6%
Auto: 49 %
Fahrgemeinschaften: 17 %
Öffentl. Verkehrsmittel: 10 %

* Stand: August 2019

Matthias Dießl fährt mit bestem Beispiel voran: So oft es Terminkalender und Wetter zulassen, kommt er mit dem Fahrrad zum Dienst. 
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Der Landrat (M.) mit KollegInnen beim morgendlichen „Einparken“ im Zirndorfer Pinderpark.
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Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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