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VW Golf GTI in achter Generation
Erlebbare Dynamik mit doppelter Power

VW Golf GTI.
Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

(ampnet/mue) - Welches Automobil hat es unter gleichem Namen bis in die achte Generation geschafft? Der Golf. Und einer der Publikumslieblinge im VW-Portfolio ist die schärfste Variante des Kompaktmodells – als GTI eilt es seit 1976 über die Straßen.

Beim neuen Golf GTI spricht Klaus Bischoff, Designchef bei Volkswagen, von einer Form, die Dynamik erlebbar mache. Vorn setzt die Front tief an, scheint sich „auf der Straße festzusaugen“ (Bischoff). Die Seitenwände spielen in stark dreidimensionaler Ausprägung mit Licht und Schatten, das Heck setzt den wuchtigen Abschluss und wird dank der beiden Auspuffendrohre links und rechts unter dem Diffusor-Stoßfänger zum einprägsamen Karosseriefinale.

Der neue GTI zögert auch nicht, bewährte Details wie das Wabengitter im Kühlergrill zu tragen. Neu sind aber der Airsplitter vorn und die messerscharf gezeichneten Seitenschweller in Schwarz. Ein Novum ist außerdem die per LED illuminierte Kühlerspange als Komponente des Tagfahrlichts. Auch die Nebelscheinwerfer leuchten auf Wunsch in LED-Technik, ihre x-förmige Anordnung macht den GTI auch bei Dunkelheit unverwechselbar. Innen ziert ein im Radius reduziertes, aber in seinen Funktionen erweitertes Lenkrad das Cockpit; die Anzeigen selbst sind digital und variabel gehalten. Die Bedienung soll sehr einfach sein – versprechen die Entwickler.

Der 245 PS (180 kW) starke Zwei-Liter-Turbobenziner war bislang der GTI-Performance-Variante vorbehalten. In der neuen Generation ist sie die vorläufig einzige Antriebsversion des Kompaktsportlers. Sie ist mehr als doppelt so kräftig wie der Vierzylinder im Urahn, dessen 110 PS allerdings auch rund eine halbe Tonne weniger Gewicht mobilisieren mussten. Der GTI 2020 wiegt etwa 1.450 Kilogramm, sein früher Vorgänger brachte es gerade mal auf wenig mehr als 900 Kilogramm. Mit seinen Fahrleistungen ist der jüngste Spross der Familie ihm jedoch weit überlegen: 182 km/h schaffte der erste GTI, der neue wird erst bei 250 km/h von der Elektronik eingebremst. Für die Beschleunigung von Null auf 100 km/h dürften nur wenig mehr als sechs Sekunden vergehen, genaue Angaben hierzu macht VW zurzeit ebenso wenig wie zum effektiven Verbrauch – geschätzt nach Norm werden etwa 6,2 Liter Superplus auf 100 Kilometer.

Vernetzung aller Komponenten

Im Vergleich zu den TSI und TDI Golf-Versionen hat das Sportmodell eine weitgehend veränderte Fahrwerksabstimmung bekommen. Mehr Grip, mehr Fahrstabilität, verspricht Karsten Schebsdat, Leiter Fahrdynamik Lenk- und Regelsysteme bei VW. Hierfür bekommt die Vorderachse neue Querlenkerlager, aber auch die Federn und Anschlagpuffer wurden modifiziert. Die Hinterachse hat ebenfalls neue Querlenker- und Dämpferlager erhalten, die Federrate wurde vorn um fünf und hinten um 15 Prozent erhöht. Vor allem aber die elektronisch geregelte Vorderachsquersperre mit Lamellenkupplung soll verhindern, dass der GTI – wie fast alle frontgetriebenen Fahrzeuge – in schnellen Kurven über die Vorderräder schiebt, also untersteuert. Mit Hilfe des Fahrdynamikmanagers als neuem, übergeordneten Regelsystem gelingt die Vernetzung aller relevanten elektromechanischen Fahrwerkskomponenten.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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