Anzeige

Mitsubishi ASX
Rückkehr der Auto-Klone

Mitsubishi ASX.
Foto: Autoren-Union Mobilität/Mitsubishi

(aum/mue) - Noch vor zwei Jahren hatte Mitsubishi verkündet, keine neuen Modelle mehr für Europa entwickeln zu wollen. Nun haben die Japaner dennoch ihren neuen ASX präsentiert; mit fast 380.000 abgesetzten Modellen war die erste Generation auf dem hiesigen Kontinent immerhin ein Verkaufsschlager.

Die neue Generation entstand in Zusammenarbeit mit Allianz-Partner Renault und sieht deshalb wohl nicht zufällig einem bekannten Crossover sehr ähnlich. Karosserie, Abmessungen, Interieur, Motoren und Antriebstechnik – alles ist nahezu eins zu eins vom Captur übernommen.

Im Innenraum des 4,23 Meter langen ASX findet sich die aus dem Captur bekannte fahrerorientierte Cockpitaufteilung mit entsprechenden Armaturen und Infotainment-Systemen wieder. Ins Auge fällt auch hier das mittig angebrachte Smartphone Link Display Audio (SDA), das bei Renault Easy Link heißt. Es dient als Hauptschnittstelle zwischen dem Fahrer, den Fahrzeugsystemen und dem Infotainment. Das SDA ist serienmäßig im Sieben-Zoll-Querformat und im 9,3-Zoll-Hochformat mit kabelloser Smartphone-Anbindung erhältlich.

Motoren und Antrieb sind ebenfalls identisch: Der ASX startet wie der Captur mit einem Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum und 91 PS (67 kW), die über ein 6-Gang-Schaltgetriebe auf die Straße gebracht werden.

Hybrid-Technik gibt den Ton an

Darüber rangiert ein 1,3-Liter-Turbo-Vierzylinder-Benziner mit Direkteinspritzung plus Mildhybrid-System mit riemengetriebenem Starter-Generator, der wahlweise 140 PS (103 kW) oder 158 PS (116 kW) entwickelt. Vollwertige Hybride gibt es dann mit dem 1,6-Liter-Benziner, mit dem Mitsubishi gleich zwei Premieren in Europa feiert. Eine Vollhybridversion HEV mit 143 PS (105 KW), die zwei Elektromotoren mit einem automatischen Multi-Mode-Getriebe kombiniert. Und ein 117 kW (160 PS) starker Plug-in-Hybrid, bei dem die Fahrbatterie 10,5 kWh Strom speichert, mit dem im Mittel knapp 50 Kilometer rein elektrisch zurückgelegt werden können.

Bei der passiven und aktiven Sicherheit profitiert der Japaner wiederum von den Systemen des kompakten Franzosen-Crossover, darunter unter anderem Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbags auf jeder Seite, Anti-Schleudertrauma-Kopfstützen sowie dem serienmäßige Auffahrwarnsystem mit Notbremsassistent.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

13 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.