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Toyotas Hybrid-SUV
Urbaner Geländegänger mit Zwitterantrieb

Toyota Yaris Cross.
Foto: Autoren-Union Mobilität/Harald Dawo

(aum/mue) - Für automobile Trends hatte Toyota schon oft den richtigen Riecher: Mit dem RAV4 begründeten die Japaner 1984 als eine der ersten das boomende SUV-Segment, mit dem Prius folgte drei Jahre später die Vorstellung des ersten Serienautos mit Hybridantrieb. Inzwischen ist daraus eine Hybrid-SUV-Familie geworden, die nun mit dem Yaris Cross ihr jüngstes Mitglied bekommen hat.

Und das rückt schon im Stand an die großen Geschwister heran: Zweieinhalb Zentimeter mehr Bodenfreiheit und bis zu 18 Zoll große Räder verschaffen dem 4,18 Meter langen und 1,59 Meter hohen Mini-SUV einen selbstbewussten Auftritt. In der Höhe legt der Cross sogar mehr als neun Zentimeter gegenüber seinem technischen Zwilling Yaris zu. Dazu kommen zwei große Kühleröffnungen, ausgestellte Kotflügel mit schwarz gerandeten Kunststoffbeplankungen und angedeutetem Unterfahrschutz. Und wer es richtig rustikal braucht, wählt die „Adventure“-Ausstattung plus seitlichen Trittbrettern und Schmutzfängern vorn und hinten – fertig ist der urbane Geländegänger.

Als einziger im Segment ist der elektrifizierte SUV-Zwerg auch in Kombination mit einem effektiven Allradantrieb zu haben, bei dem ein zweiter Elektromotor an der Hinterachse sowohl auf rutschigen Steigungen und Brückenpassagen wie auch jenseits des Ortsausgangsschilds für zusätzliche Traktion sorgt. Dank erhöhter Sitzposition genießt man dabei am Lenkrad einen wunderbaren Über- und Rundumblick. Der 1,5-Liter-Dreizylinder mit 92 PS erreicht zusammen mit der 80 PS starken E-Maschine ausreichend kräftige 116 PS (85 kW) Systemleistung, die im Normalbetrieb für insgesamt flottes und geschmeidiges Vorankommen sorgt. Seine Stärken spielt die Antriebskombination in der Stadt und im Überland-Verkehr aus: Im städtischen Stop-and-go flüstert der Yaris Cross die meiste Zeit elektrisch durch die Häuserschluchten. Ähnlich beim Dahinzuckeln über Land oder tempolimitierten Gleiten auf der Autobahn, bei dem das Wechselspiel des Benzin-Elektro-Zwitters weder zu hören ist noch den Verbrauch übermäßig strapaziert.

Übersichtliche Bedienung

Bemerkenswert auch das neue, je nach Ausstattung erhältliche Infotainment-System mit 9-Zoll-Touchscreen, das das grell-bunte Farbenspiel des ebenfalls noch erhältlichen „Touch&Go“-Systems durch eine zeitgemäßere und übersichtliche Kachelgrafik mit Smartphone-ähnlicher Bedienung ersetzt. Leider verzichtet es dabei auf die Drehregler, was nicht nur bei spontaner Lautstärkeregulierung fummelig wird. Auch die Klappmenüs für Navigation und Audio sind zwar übersichtlich und selbsterklärend, die eng platzierten Bedienfelder auf dem Touchscreen während der Fahrt aber nicht immer treffsicher zu bedienen, was bei Tempo oder im wuseligen Stadtverkehr ablenken kann.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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