Fußball-Nationalmannschaft
"Kloppos" Jungs in der Einzelkritik

Für die Nationalmannschaft stand innerhalb einer Woche das zweite Spiel gegen Griechenland an.
 | Foto: Christian Charisius/dpa
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Thessaloniki (dpa) - (dpa) - Im zweiten Stresstest gegen Griechenland zeigt Torwart Jonas Urbig, dass ihm die Zukunft gehört. Kapitän Florian Wirtz geht voran, doch die Torkrönung bleibt aus.

Urbig: Verhinderte mit einer Glanztat gegen Masouras (2.) einen frühen Rückstand. Seine Ausstrahlung ist top. Ein eindeutiger Nummer-1-Kandidat.

Treu: Lieferte sich mit Kyziridis einen packenden Fight. Die Chance zum Siegtor (87.) ließ er ungenutzt. Der Freiburger ist trotzdem ein Klopp-Gewinner.

Thiaw: Umsichtig und resolut. Ohne Wackler. So ist der Newcastle-Profi eine Alternative in der Abwehrzentrale. Klopp schaut in der Premier League hin.

Anton: Schwerstarbeit für den Dortmunder. War durch die Gelbe Karte in harten Zweikämpfen in Platzverweis-Gefahr. Hielt aber immer konsequent dagegen.

Raum: Stark in seiner Kernkomeptenz mit viel Power. Peitschte auch die Kollegen stetig an. Sein frecher Freistoßtrick mit Wirtz blieb ungekrönt.

Pavlovic: Taktgeber im Maschinenraum. Musste viel nach hinten absichern, um Konter zu verhindern. Spielt er künftig wie bei den Bayern mit Kimmich?

Bischof: Hatte Pech mit seinem Handspiel vor dem aberkannten Burkardt-Tor. Musste sich diesmal ins Spiel arbeiten, sammelte immerhin Fleißpunkte.

Wirtz: Die Kapitänsbinde beflügelte. Praktisch jede Aktion im Offensivspiel kurbelte er mit an. Am Ende gingen ihm aber immer mehr die Ideen aus.

Karl: Die Fitness ist noch nicht bei 100 Prozent. Und damit fehlte auch der Rhythmus. Der junge Münchner wollte ganz viel und verzettelte sich dabei.

Burkardt: Der Frankfurter ackerte enorm viel, ging hin, wo es weh tut. Schade, dass sein mit großem Einsatz im Fallen erzwungenes Premierentor nicht zählte.

Scherhant: Der Freiburger hat das Zeug zu Klopps Lieblingsschüler. Super-schnell, mutig, geht immer drauf. Muss noch klarer in den Abschlüssen werden.

El Mala: Der Kölner kam wieder als Joker zu seinem zweiten Länderspiel. Fand in der halben Stunde nicht die nötige Bindung.

Woltemade: Auch als Joker mit großem Radius und Laufpensum. Torchancen konnte sich der neue Juve-Stürmer so aber nicht erarbeiten.

Baur: Der Celtic-Profi kam in der Schlussphase zum zweiten Länderspieleinsatz. Klopp schätzt ihn. Er wird seinen Weg in Schottland verfolgen.

Conté: Auch der Hoffenheimer sammelte noch ein paar Joker-Minuten. Als Klopps «Balldieb» konnte er nicht mehr in Erscheinung treten.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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