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Zu wenig Impfstoff geliefert
Schwabach muss Impftermine absagen

In Schwabach kommt es Verzögerungen, weil nicht genügend Impfstoff geliefert worden ist.
  • In Schwabach kommt es Verzögerungen, weil nicht genügend Impfstoff geliefert worden ist.
  • Foto: Jo Panuwat D - stock.adobe.com (Symbolbild)
  • hochgeladen von Victor Schlampp

SCHWABACH (pm/vs) - Gemäß einer aktuellen Information aus dem Rathaus muss das  Schwabacher Impfzentrum für diese Woche alle bereits vereinbarten Termine zur Erstimpfung absagen – nur die Zweitimpfungen können stattfinden. 230 Impfwillige können daher frühestens mit einwöchiger Verspätung geimpft werden.

Entgegen der mehrmaligen Zusage hat der Freistaat Bayern am Wochenende mitgeteilt, nur eine deutlich reduzierte Impfstoffmenge ans Schwabacher Impfzentrum zu liefern. „Zu unserem großen Bedauern sehen wir uns daher gezwungen, bereits vereinbarte Termine zur Erstimpfung in der kommenden Woche abzusagen“, so Stadtrechtsrat Knut Engelbrecht. Insgesamt betrifft dies 85 Termine im Impfzentrum sowie etwa 145 Erstimpfungen in Schwabacher Pflegeheimen.

Oberbürgermeister Peter Reiß ist angefressen

„Wir würden uns sehr wünschen, dass die Versorgung mit Impfstoff mittlerweile fast vier Wochen nach Impfstart eine gewisse Verlässlichkeit erreicht. Unser Schwabacher Impfzentrum könnte täglich wesentlich mehr Impfdosen als schon zuletzt geliefert verimpfen – doch statt vorwärts zu kommen, müssen die Mitarbeitenden vor Ort doppelte Arbeit leisten“, so Oberbürgermeister Peter Reiß. „Ebenso kann man sich bei der zentralen Terminsoftware trotz gegenteiliger Zusagen nach wie vor nur registrieren, aber keine Termine direkt buchen. Hierbei gilt genauso wie bei der jetzt ausgefallen Impfstofflieferung: Die Verantwortlichkeit hierfür trägt nicht unser Impfzentrum. Ich kann jedoch nachvollziehen, dass bei vielen Betroffenen dieser Lieferpanne das Verständnis gering ist.“

Betroffene werden informiert

Die Betroffenen werden in den kommenden Tagen telefonisch informiert und für die ersten Termine nach Lieferung neuen Impfstoffs vorgesehen. Ausreichend ist die nunmehr zur Anlieferung gemeldete Impfstoffmenge lediglich für die Personen, die bereits vor rund drei Wochen die Erstimpfung erhalten hatten und nunmehr zur Wirksamkeit des Impfschutzes die zweite Impfung benötigen. Auch für die Erstimpfungstermine am heutigen Montag, 18. Januar, wurde vom Impfzentrum ausreichend Impfstoff vorgehalten, sodass auch diese planmäßig stattfinden können.

Wie sicher ist die Impfung?
Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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