MdL Barbara Regitz
Die Lage ist ernst: Einzelhandel in Nürnberg muss (über)leben!

Videokonferenz von Barbara Regitz, MdL: „Einzelhandel in Nürnberg muss (über)leben!“
  • Videokonferenz von Barbara Regitz, MdL: „Einzelhandel in Nürnberg muss (über)leben!“
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NÜRNBERG (pm/nf) - Das Thema liegt der CSU-Landtagsabgeordneten Barbara Regitz derzeit sehr am Herzen: Die äußerst schwierige Situation des Nürnberger Einzelhandels in der Altstadt inmitten ihres Stimmkreises Nürnberg-Nord. Die meisten Einzelhändler trifft der zweite Lockdown in der Corona-Krise noch dramatischer als der erste. Sie beklagen enorme Umsatzrückgänge, die sie vor große Existenzsorgen stellen und damit auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter in Frage stellen.

Barbara Regitz, MdL hatte kompetente Gesprächspartner aus Verwaltung und Ehrenamt zu einer Videokonferenz geladen und machte ihre Zielsetzung klar: „Als zuständige Landtagsabgeordnete sehe ich es als meine Verpflichtung an, für unsere Einzelhändler da zu sein, und das jetzt erst recht in dieser Not. Mein Dreiklang lautet: zuhören, aufnehmen, Impulse setzen. Unsere Innenstadt muss lebendig bleiben. Deshalb: Lokalen Handel jetzt unterstützen.“

Die aktuelle Zustandsbeschreibung, die von den Teilnehmern geschildert wurde, zeigte den Ernst der Lage. Bei vielen sind die Rücklagen längst aufgebraucht, neue Ware muss aber bestellt werden. Bereits bezahlte Saisonware, die auf Grund des Lockdowns, gerade im Textilgeschäft, nicht verkauft wurde, lässt gewaltige Verluste entstehen. Hilfsprogramme, die bei den Einzelhändlern ankommen, sind nötig, denn Einzelhändler müssen in der Lage sein, auch weiterhin zu investieren.Händler brauchen nicht zuletzt ebenso für ihre in Kurzarbeit tätigen Mitarbeiter Planungssicherheit und einen Stufenplan für Öffnungen. „Click and Collect“ sei eine nette Idee, aber richtig helfen kann sie den Einzelhändlern nicht. „Wenn Corona „vorbei“ ist, muss der Einzelhandel ja auch zusätzlich die verlorenen Marktanteile zurückgewinnen, die Online-Anbieter ihm jetzt massiv abgenommen haben“, lautete die einhellige Meinung in der Runde.

Als eine zielführende Maßnahme werteten die Gesprächsteilnehmer die Projekte der Nürnberger City Werkstatt, die in Zusammenarbeit mit der IHK Nürnberg und Mittelfranken auf die Beine gestellt wurden. Stadt, IHK und rund 60 Innenstadtakteure haben gemeinsam in kurzer Zeit mehrere Projekte wie beispielsweise Pop-up-Stores (temporäre Ladengeschäfte, um Leerstand wie beispielsweise in der Breiten Gasse zu beheben) erarbeitet, um für die Einzelhändler rasch Erfolge generieren zu können – und ganz neu dabei ist der Lieferdienst „Nürnberg liefert“.

Als Fazit zog Landtagsabgeordnete Barbara Regitz: „Der Austausch war aufschlussreich, im guten Miteinander und richtig produktiv. Noch müssen wir Vorsicht walten lassen: Gesundheit hat Priorität. Was mir Mut macht, ist unsere beispielhafte Aufstellung hier in Nürnberg: Stadt, IHK und Ehrenamt agieren als Team. Gehen wir die Ideen an und befestigen wir den Pin auf Zuversicht. Dannwerden wir die Krise meistern.“

Barbara Regitz kündigte eine Fortsetzung dieser Videokonferenz für Ende März an.Dem Ruf von Barbara Regitz, MdL in die Videokonferenz waren gefolgt: Kerstin Brkasic-Bauer (Projekt „Nürnberg liefert“ im Rahmen des City Managements), Dr. Michael Fraas (Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg), Gregor Heilmaier (Vorsitzender Fachausschuss für Handel und Dienstleistung der IHK Nürnberg und Mittelfranken), Andreas Klier (Ortsvorsitzender Nürnberg des Handelsverbands Bayern HBE), Reto Manitz (City Manager Stadt Nürnberg) und Hans Schmidt („Nürnberg leuchtet“ e.V.).

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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