MdL Kohler enttäuscht über Abstimmung
Initiative PRO Frankenröhre: Bund Naturschutz hat Chance vertan!

Die A73 (Frankenschnellweg), stadteinwärts Richtung Nürnberg kurz vor einer Ampelkreuzung.
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  • Die A73 (Frankenschnellweg), stadteinwärts Richtung Nürnberg kurz vor einer Ampelkreuzung.
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NÜRNBERG (pm/nf) - Der Nürnberger Landtagsabgeordnete und Sprecher der Initiative PRO Frankenröhre Jochen Kohler (MdL), zeigt sich sehr enttäuscht über die Entscheidung des Bund Naturschutzes (BN) über dessen „NEIN“ zum kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs.

MdL Jochen Kohler ist Sprecher der Initiative PRO Frankenröhre.
  • MdL Jochen Kohler ist Sprecher der Initiative PRO Frankenröhre.
  • Foto: oh/Jochen Kohler
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Bündnissprecher Jochen Kohler: „Ich hätte mir erhofft, dass die BN-Mitglieder dem hart erkämpften Kompromiss zustimmen. Der Bund Naturschutz hat in den Verhandlungen mit der Stadt Nürnberg und dem Freistaat Bayern viel erreicht und setzt nun mit seinem NEIN alles aufs Spiel. Denn wenn die Stadt Nürnberg nun vor Gericht erfolgreich sein sollte, wäre sie zwangsläufig nicht mehr an ihre Verhandlungen mit dem BN gebunden. Die erarbeiteten Kompromisse wären für alle Beteiligten ein gutes Ergebnis gewesen“.

Die Bürgerinitiative Pro Frankenröhre sieht im geplanten Ausbau eine große Chance, dass neben der gesteigerten Wohnqualität die bislang getrennten Stadtviertel wieder „zusammenwachsen“ und Räume für Stadtentwicklung, Grün und Freizeit entstehen können. Jochen Kohler: „Ich hatte gehofft, dass auch die Mitglieder des BN diese Chancen für Nürnberg erkennen und in ihrer Abstimmung berücksichtigen: doch leider war dies nicht der Fall“.

MdL Kohler sowie die Bürgerinitiative PRO Frankenröhre hoffen nun, dass die Stadt Nürnberg das Verfahren vor Gericht wieder aufnimmt und zu Ende bringt. „Es wird nun leider kein Weg daran vorbeiführen, dass es eine juristische Entscheidung geben wird, hoffentlich PRO Frankenschnellweg. Wir brauchen schnellstmöglich Rechtssicherheit, um mit dem Bau beginnen zu können. Die vielen Staus auf dem Frankenschnellweg und die damit verbundenen Schall- und Luftemissionen stellen eine enorme Beeinträchtigung der Wohnqualität und der Umwelt dar, außerdem werden die Verkehrsprobleme in Nebenstraßen und Wohnbereiche verlagert. Dieser Trend wird durch den kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs nicht nur gestoppt, sondern in den betroffenen Stadtteilen sogar rückgängig gemacht – für eine Steigerung der Wohnattraktivität und der Lebensqualität!“, so Kohler. Und weiter: „Die Mehrheit der Nürnberger Bürger/innen ist für den kreuzungsfreien Ausbau. Demokratie ist die Macht des Volkes und entspringt dem Grundgedanken, dass dem Gemeinwohl durch Mitbestimmung aller Bürgerinnen und Bürger am besten gedient ist."

BN-Mitglieder stimmen gegen Vergleich Frankenschnellweg-Ausbau
Die A73 (Frankenschnellweg), stadteinwärts Richtung Nürnberg kurz vor einer Ampelkreuzung.
MdL Jochen Kohler ist Sprecher der Initiative PRO Frankenröhre.
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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