Jugendleistungsprüfung in Langenzenn
Feuerwehrnachwuchs zeigt Können und Teamgeist
- Für den Landkreis Fürth wurde die Jugendleistungsprüfung in diesem Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Langenzenn abgenommen.
- Foto: Roland Heinrich
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Langenzenn (pm/ak) – Auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr herrschte reger Betrieb. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren traten zur Bayerischen Jugendleistungsprüfung an, einem frühen, praxisnahen Baustein ihrer Feuerwehr-Ausbildung. Die Prüfung, seit 1983 vom Innenministerium eingeführt, gilt als offizielles Leistungsabzeichen des Freistaats und verbindet Theorie und Praxis zu einem umfassenden Ausbildungsnachweis.
Für den Landkreis Fürth wurde die Abnahme in diesem Jahr in Langenzenn organisiert. Am Vormittag stand zunächst der theoretische Teil an, bei dem ein Fragebogen zu Grundlagen der Brandbekämpfung beantwortet werden musste. Anschließend wechselten die Teilnehmenden an die praktischen Stationen. Unter den Augen der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter um Kreisjugendwartin Pia Wunschik wurden Schläuche ausgelegt, Saugschläuche gekuppelt, Leinen geworfen und Gerätschaften korrekt zugeordnet. Auch das Anlegen eines Brustbundes gehörte dazu. Viele Aufgaben verlangten Präzision, andere wiederum Tempo und abgestimmtes Arbeiten im Trupp.
Nach Abschluss aller Übungen warteten die Jugendlichen gespannt auf die Auswertung – mit erfreulichem Ergebnis. Alle Teilnehmenden bestanden die Prüfung und erhielten aus den Händen von Landrat Bernd Obst, Langenzenner Zweitem Bürgermeister Christian Ell und Kreisbrandrat Frank Bauer die Jugendleistungsspange, die künftig an der rechten Brusttasche ihrer Dienstuniform getragen werden darf.
Landrat Obst würdigte den Einsatz der jungen Feuerwehrleute und betonte, wie wertvoll dieses Engagement für die Allgemeinheit sei. Gemeinsam mit Ell und Bauer dankte er zudem den Ausbildern, Prüfern und Organisatoren, die die Prüfung möglich gemacht hatten.
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