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Volkswagen Arteon
Wolfsburger Oberklasse will weg vom Passat

VW Arteon Shooting Brake.
Foto: Auto-Medienportal.Net / Matthias Knödler
  • VW Arteon Shooting Brake.
    Foto: Auto-Medienportal.Net / Matthias Knödler
  • hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel

(ampnet/mue) - Der Arteon, das ist seit dem Abgang des Phaeton die größte Limousine im VW-Programm. Auch wenn sie auf dem Passat basiert, wirkt sie deutlich größer und eindrucksvoller.

Schon der reguläre Arteon ist mit seinem schnellen Heck eine besonders sportlich gezeichnete Limousine, der Shooting Brake wirkt nochmals individueller. Übrigens hatten die Designer schon zur Markteinführung des Arteon vor drei Jahren einen Shooting Brake eingeplant; man konnte sich jedoch erst jetzt zur Einführung durchringen.

Beide Karosserievarianten zeichnen sich durch ein durchgehendes Leuchtenband vorne aus, zudem gibt es neue Rückleuchten und auffällige Auspuffblenden. Die Plug-in-Hybrid-Version verfügt Volkswagen-typisch über eine eigenständige Lichtsignatur, allerdings manifestiert sich die Sonderstellung der elektrifizierten Variante im Gegensatz zu anderen Baureihen durch Weglassen: Das Leuchtenband wird hier ersatzlos gestrichen, offenbar weil die Ladedose einer kostengünstigen Applikation im Weg ist.

Das Interieur wurde erheblich verändert, die Devise lautete hier „weg vom Passat“. Und so ist das Cockpit nicht nur schwungvoller gezeichnet, es zeichnet sich auch durch schönere Materialien aus. Es gibt Aluminium oder offenporiges Holz, die Anmutung erinnert ein wenig an den Touareg, die Formensprache ist jedoch viel flüssiger, schlanker und eleganter. Die bis nach hinten durchgezogenen, punktförmig hinterleuchteten LED-Dekorleisten wirken sehr hochwertig. Das neue Bedienkonzept mit berührungsempfindlichen Flächen und kapazitiven Sensoren ist zwar nicht ergonomischer als früher, aber stilistisch ein weiterer Sprung nach vorn. Nach kurzer Eingewöhnung funktioniert das System mit den „Slidern“ ausgesprochen gut.

Ergebnis einer Testfahrt im 2,0-Liter-TDI mit 200 PS (147 kW): Der Motor und das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sind geradezu ideal abgestimmt, Leistungsentfaltung und Schaltvorgänge sind perfekt. Wenn die Tachonadel die 200 km/h erreicht hat, strebt sie der Spitze von über 230 km/h allerdings nur noch sehr gemächlich entgegen. Es ist mehr als bedauerlich, dass Volkswagen den Biturbo-Dieselmotor mit 240 PS gestrichen hat.

Denn auch der 1,4-Liter-Hybrid ist nur ein unzureichender Ersatz für den einstigen Spitzen-Diesel: Hier steht eine Systemleistung von nur 218 PS (160 kW) zur Verfügung, als Basis dient der in anderen Modellen bereits ausgelaufene 1,4-Liter-Ottomotor und eine Sechs-Gang-Doppelkupplungsautomatik. Immerhin ist der Übergang vom Elektro- zum Hybridbetrieb zwar hör-, aber kaum spürbar. Ein Druck auf die GTE-Taste – eine Reminiszenz an andere Plug-in-Hybride von VW – modifiziert vor allem den Motorklang.

Wer Wert auf große Reichweiten und extrem günstige Emissionswerte legt, ist mit einem der Diesel am besten bedient; wer wirklich sportlich unterwegs sein will, sollte noch etwas warten, bis im März der Arteon R mit 320 PS (235 kW) starkem 2,0-Liter-Ottomotor vorgestellt wird.
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Volkswagen Arteon 2.0 TDI Elegance  –  Daten kompakt

Länge x Breite x Höhe (m): 4,87 x 1,87 x 1,46
Radstand (m): 2,64
Motor: R4-Benziner, 1.968 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 147 kW / 200 PS bei 3.600 U/min
Max. Drehmoment: 400 Nm bei 1.750–3.500 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 237 km/h
Null auf 100 km/h: 7,9 Sek.
WLTP-Durchschnittsverbrauch: 5,2 Liter
Effizienzklasse: A
CO2-Emissionen: 137 g/km (Euro 6d)
Leergewicht / Zuladung: min. 1.648 kg / max. 640 kg
Kofferraumvolumen: 563–1.557 Liter
Max. Anhängelast: 2.000 kg
Bereifung: 245/45 R 18
Luftwiderstandsbeiwert: 0,27

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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