Betriebsbereit auch in Corona-Zeiten
Freistaat und Stadt kompensieren Kosten des Airport Nürnberg während des Shutdowns

Marcus König (Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg), Dr. Michael Hupe (Geschäftsführer Airport Nürnberg) und Kerstin Schreyer (Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr), v.l.
  • Marcus König (Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg), Dr. Michael Hupe (Geschäftsführer Airport Nürnberg) und Kerstin Schreyer (Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr), v.l.
  • Foto: Airport Nürnberg
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NÜRNBERG (pm/nf) - Auch während des coronabedingten Shutdowns (März – Juni 2020), als der kommerzielle Flugverkehr praktisch zum Erliegen kam, hielt der Airport Nürnberg den Betrieb für die Versorgung und Erreichbarkeit der Metropolregion Nürnberg aufrecht. Als systemrelevante Infrastruktureinrichtung blieb der Flughafen unter anderem für Rückholflüge, Beförderung von Erntehelfern, medizinische Notfälle und Corona-Patiententransporte sowie wichtige Frachtflüge rund um die Uhr an sieben Tage pro Woche geöffnet.

Als Kompensation für die Vorhaltekosten in diesem Zeitraum überreichten Kerstin Schreyer, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, und Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, jetzt die Zuwendungsbescheide der Anteilseigner.

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg erhält für die während des corona-bedingten Lockdowns entstandenen Vorhaltekosten eine Kompensationszahlung in Höhe von rund 14 Millionen Euro. Hiervon trägt der Bund die eine Hälfte, während sich die beiden Flughafenanteilseigner Freistaat Bayern und Stadt Nürnberg die andere Hälfte teilen.

„Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg ist für die Stadt und Metropolregion Nürnberg als international vernetzter und exportorientierter Wirtschaftsstandort ein unerlässliches Tor zur Welt. Als Anteilseigner stehen wir auch in schwierigen Zeiten unserem Flughafen zur Seite“, sagt Oberbürgermeister Marcus König.

Nürnbergs Stadtkämmerer Harald Riedel sagt hierzu: „Gemeinsam mit dem Bund und dem Freistaat Bayern ist es uns gelungen, die finanziellen Folgen der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Nürnberg Flughafens auch während der Corona-Krise abzumildern.“

Nürnbergs Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent Dr. Michael Fraas betont: „Gerade jetzt, da wieder Messeveranstaltungen stattfinden und der Tourismus wieder zunimmt, zeigt sich wie wichtig ein leistungsfähiger Albrecht Dürer Airport für die gesamte Region ist.“

Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender Albert Füracker betont: „Der Flughafen Nürnberg ist seit Jahrzehnten Nordbayerns zentrale Verbindung zu vielen schönen Orten auf dieser Welt. Die Corona-Pandemie hat den Flughafen Nürnberg, wie alle Flughäfen weltweit, vor größte wirtschaftliche Herausforderungen gestellt – und das vollkommen unverschuldet. Dennoch blieb er auch während der Hochphase der Pandemie stets geöffnet und ermöglichte so wichtige Krankentransporte, Rückholtransporte und Frachttransporte zur Versorgung unserer Bevölkerung. Die Kompensation der Vorhaltekosten ist daher nicht nur richtig und wichtig, sie ist auch klares Bekenntnis zur Zukunft des Flughafen Nürnberg“.

„Unser Flughafen hat sichergestellt, dass während des Shutdowns die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg nicht von essenziellen Warentransporten abgeschnitten waren und medizinische Hilfsflüge jederzeit möglich blieben. Damit leisteten wir unseren Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise.“, Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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