Bürgerentscheid am 28. Juni
Initiative will den Ausbau des Frankenschnellweges stoppen!
- Eine der Zielperspektiven: Der Frankenschnellweg mit Lärmschutzwand im Abschnitt West.
- Foto: Foto: © Stadt Nürnberg
- hochgeladen von Nicole Fuchsbauer
NÜRNBERG (pm/nf) – Am Sonntag, 28. Juni 2026, findet der Bürgerentscheid „Lieber zurück auf Los statt Ausbau Frankenschnellweg“ statt. Die Stadt Nürnberg hat mit dem Versand der rund 380.000 Abstimmungsbenachrichtigungen begonnen.
Um die Teilnahme an der Abstimmung zu erleichtern, werden zusammen mit der Abstimmungsbenachrichtigung auch die Briefwahlunterlagen versandt.
Worum geht es bei dem Bürgerentscheid?
Beim Bürgerentscheid "Lieber zurück auf Los statt Ausbau Frankenschnellweg" wird folgende Frage gestellt: "Sind Sie dafür, dass die derzeitigen Planungen und Maßnahmen (nach aktuellem Planfeststellungsverfahren) für den Ausbau des Frankenschnellwegs sofort gestoppt werden?"
Die Initiatoren des Bürgerbegehrens sind der Auffassung, dass die für den Ausbau des Frankenschnellwegs benötigten Gelder sinnvoller für Nürnbergs Bevölkerung eingesetzt werden könnten. Aus diesen Gründen sollen die Planungen zum Ausbau des Frankenschnellwegs (gemäß Planfeststellungsverfahren) gestoppt und überarbeitet werden, und es soll ein städtebaulicher Neuansatz erfolgen.
Die Mehrheit des Stadtrats ist dagegen überzeugt: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Ausbau voranzubringen. Der Ausbau erstreckt sich zwischen den Anschlussstellen Nürnberg/Fürth und Nürnberg-Westring (Jansenbrücke). Geplant sind unter anderem der Ersatzneubau der Sigmundstraße-Brücke sowie der Bau bis zu acht Meter hoher Lärmschutzwände beidseitig des Frankenschnellwegs.
Das Projekt ist Teil des seit 2005 geplanten kreuzungsfreien Ausbaus des Frankenschnellwegs. Alle planungsrechtlichen Verfahren wurden abgeschlossen, und das Baurecht liegt endgültig vor. Der Stadtrat hat die Verwaltung bereits beauftragt, den Bauabschnitt West zeitnah auszuschreiben und umzusetzen.
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