Schrecklicher Brand in Einfamilienhaus
Update: Tragödie in der Südstadt: Fünf Menschen sind gestorben

Update, Sonntag, 3. März, 10.24 Uhr:
Nach dem verheerenden Brand in einem Einfamilienhaus in Sandreuth herrscht auch im Rathaus große Trauer um die fünf Todesopfer.

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly sagte in einer ersten Reaktion: „Wir sind tief betroffen von dem schlimmen Ereignis. Der Brand mit seinen tragischen Folgen ist ein schreckliches Unglück. Ich bin unsagbar traurig. Unser ganzes Mitgefühl gehört jetzt den Angehörigen. Eine solche Brandkatastrophe hat es in Nürnberg seit Jahrzehnten nicht gegeben.“In den frühen Morgenstunden des gestrigen Samstags, 2. März 2019, war der Brand in dem Haus an der Industriestraße ausgebrochen. Ein Kind im Säuglingsalter, weitere Kinder im Alter von 4, 5 und 7 Jahren sowie eine 34-jährige Frau erlitten tödliche Verletzungen. Die Rettungskräfte konnten die fünf Personen zwar noch aus dem brennenden Haus holen. Doch trotz intensiver Reanimationsbemühungen erlagen vier Personen bereits am Brandort ihren Verletzungen. Ein Kind starb später im Krankenhaus.
Gegen 3 Uhr war in der Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg ein Notruf eingegangen. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, brannte das halbe Erdgeschoss lichterloh. Nachdem der Treppenraum abgelöscht war, konnten mehrere Atemschutztrupps in das Obergeschoss vordringen. Dort fanden die Feuerwehrleute die fünf Personen. Sie wurden rasch ins Freie gebracht und umgehend reanimiert. Doch bald zeigte sich, dass jede Hilfe zu spät kam.
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NÜRNBERG (nf/ots) - In den frühen Samstagmorgenstunden (2. März 2019) brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand in einem Einfamilienhaus im südlichen Stadtgebiet aus. Fünf Personen erlitten tödliche Verletzungen. Bürgermeister Christian Vogel teilte auf Facebook mit: ,,Solche Nachrichten sind schlimm und bestürzend, sie erfüllen mich mit großem Schmerz und Trauer."

Gegen 03:00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale Mittelfranken die Mitteilung über einen Brand in einem Einfamilienhauses in der Industriestraße ein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Anwesen bereits in Vollbrand. Die Rettungskräfte begannen umgehend mit den Löscharbeiten sowie der Rettung der Personen, die sich noch im Haus befanden.

Trotz intensiver Reanimationsbemühungen erlagen vier Personen noch am Brandort ihren Verletzungen. Die weiteren fünf Personen, die sich im Anwesen aufgehalten hatten, wurden umgehend in Krankenhäuser gebracht. Dort erlag ein Kind seinen schweren Verletzungen. Unter den Opfern befinden sich eine 34-jährige Frau sowie vier Kinder (Alter der Kinder: Säuglingsalter, 4, 5, 7 Jahre). Eine Gefahr für umliegende Anwohner bestand nicht.

Im Einsatz waren mit Ablösung insgesamt circa 60 Einsatzkräfte aller Feuerwachen der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Werderau, die Sanitätseinsatzleitung mit etwa 60 Einsatzkräften des Rettungsdienstes, umfangreiche Einsatzkräfte der Polizei, der Störungsdienst der Main-Donau-Netzgesellschaft und drei Notfallseelsorger für die Angehörigen. Die Einsatzkräfte werden von Fachkräften der jeweils eigenen Organisation seelsorgerisch begleitet. Die Industriestraße ist bis auf weiteres nach wie vor gesperrt.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken hat die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort übernommen. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg hat die weiteren Ermittlungen - insbesondere zur Erforschung der Brandursache - übernommen. Ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes wird in die Ermittlungen mit eingebunden.

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