Ergebnis der MarkSpiegel-Umfrage
Soll Feuerwerk 2020 verboten werden?

Feuerwerk ist in der Silvesternacht am Rhein über dem Dom zu sehen. Aktuell ist deutschlandweit eine Diskussion entbrannt, ob dies 2020 generell verboten werden sollte.
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  • Feuerwerk ist in der Silvesternacht am Rhein über dem Dom zu sehen. Aktuell ist deutschlandweit eine Diskussion entbrannt, ob dies 2020 generell verboten werden sollte.
  • Foto: Christophe Gateau/dpa
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REGION (dpa) - Keine großen Partys, aber wenigstens ein Feuerwerk: Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wollen, dass Silvester trotz Corona-Pandemie mit Böllern, Raketen und zumindest im kleinen Kreis gefeiert werden kann. Die Debatte hat begonnen!

"Seit Monaten werden wir in der Politik gefragt, was wir alles absagen wollen oder eher müssen - Bundesliga, Festivals, Sankt Martin, Karneval", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Preuß, der "Rheinischen Post". "Ich kann Ihnen versichern: Niemand will den Jahreswechsel verbieten." Christof Rasche, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion, sprach sich gegen ein Feuerwerksverbot, wie es in den Niederlanden geplant ist, aus. "Privates Feuerwerk und Böllern zu verbieten, wäre aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion überzogen." Auch der Städte- und Gemeindebund NRW sprach sich gegen ein generelles Verbot von Feuerwerken und Böllern zu Silvester aus. "Natürlich müssen wir in Corona-Zeiten sehr genau hinschauen, was an Silvester möglich ist", sagte Präsident Roland Schäfer der Deutschen Presse-Agentur. "Große Partys können wir uns aus dem Kopf schlagen, soviel ist sicher. Aber deswegen sollten wir nicht direkt landesweit das Abbrennen von Feuerwerk verbieten."

Zentrale Feuerwerke als sinnvolle Alternative?

In Berlin hatten die Grünen mit Blick auf die Infektionslage gefordert, an Silvester neben großen Partys auch das Feuerwerk zu verbieten. Deutschland solle dem Vorbild der Niederlande folgen, hieß es bei den Berliner Grünen. Die NRW-Grünen sehen das anders: "Wenn vor Ort zentrale Feuerwerke so organisiert werden, dass größere Menschenansammlungen ausbleiben und Abstandsregeln eingehalten werden, können diese eine sinnvolle Alternative zur Böllerei auf öffentlichen Plätzen und Straßen sein", sagte Landtagsfraktionschefin Verena Schäffer der "Rheinischen Post".
Die  Debatte hat eben erst begonnen!

Ergebnis der MarktSpiegel-Umfrage

"Soll wegen Corona das Silvesterfeuerwerk werboten werden?" wollte der MarktSpiegel von seinen Leserinnen und Lesern wissen. Die Resonanz war überwältigend: Wir konnten 4847 Stimmen zählen, wobei jedoch der Verdacht nahe liegt, dass einige der Abstimmenden technische Möglichkeiten genutzt haben, um mehrmals "voten" zu können. Das ist natürlich nicht im Sinne einer Umfrage und auch nicht fair, weil dadurch das Ergebnis verfälscht wird:  Denn  die ungewöhnlich hohe Zahl von 4687 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprach sich gegen ein Verbot aus. Demgegenüber stehen nur 116 Stimmen, die für ein Verbot aufgrund der Corona-Krise votierten, sowie 136 Stimmen, die das Silvesterfeuerwerk grundsätzlich abgeschafft sehen wollen. Nur 8 Personen hatten zu dem Thema keine Meinung. Trotzdem: Das Thema Silvesterfeuerwerk bewegt die MarktSpiegel-Leserinnen und -Leser.

Soll wegen Corona das Silvesterfeuerwerk verboten werden?
Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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