15 Milliarden-Hilfe für drei Monate
Umstritten: Muss die Ukraine Darlehen zurückzahlen?

Arbeiter eines Aufräumtrupps agieren vor einem Gebäude nach einer Explosion in Kiew: Die führenden westlichen Industrienationen (G7) beraten über milliardenschwere Zuschüsse für die Ukraine.
  • Arbeiter eines Aufräumtrupps agieren vor einem Gebäude nach einer Explosion in Kiew: Die führenden westlichen Industrienationen (G7) beraten über milliardenschwere Zuschüsse für die Ukraine.
  • Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa
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BERLIN/KÖNIGSWINTER (dpa) - Die führenden westlichen Industrienationen (G7) sprechen über über milliardenschwere Zuschüsse für die Ukraine. Beim Treffen der G7-Finanzminister in dieser Woche auf dem Petersberg bei Bonn wollen sie Budgethilfen für das vom Krieg betroffene Land auf den Weg bringen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Umfeld des Finanzministeriums erfuhr.

Demnach hat die Ukraine für drei Monate um Hilfen in einer Größenordnung von rund fünf Milliarden Euro pro Monat gebeten. Insgesamt geht es also zunächst um rund 15 Milliarden Euro. Nach Ablauf der drei Monate könnte allerdings weitere Unterstützung nötig sein.

Die USA hätten bereits angekündigt, kurzfristig 7,5 Milliarden Dollar zu mobilisieren, hieß es im Finanzministerium. Jetzt bemühten sich auch andere G7-Staaten, Zusagen zu machen. Welche Summe insgesamt erreicht werden könne, sei aber noch offen und ein «Kraftakt».

Die Ukraine braucht das Geld, um etwa Renten und Staatsbedienstete zu bezahlen. Umstritten ist auch, ob die gesamte Summe als Zuschuss oder ein Teil als Darlehen gewährt wird, die Ukraine also etwas zurückzahlen muss. Zu den G7 zählen neben Deutschland die USA, Großbritannien, Japan, Frankreich, Italien und Kanada.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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